Nach Massen-Crash: Erst zwei Opfer identifiziert

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Einsatzkraefte bergen am Samstag (09.04.11) nach der Massenkarambolage auf der Autobahn 19 (A19) bei Kavelstorf einen ausgebrannten Pkw. Mindestens acht Menschen sind am Freitag bei einer durch einen Sandsturm ausgeloesten Massenkarambolage auf der Autobahn 19 bei Rostock ums Leben gekommen.

Rostock - Nach der Massenkarambolage auf der Autobahn 19 bei Rostock am vergangenen Freitag konnten erst zwei der acht Todesopfer eindeutig identifiziert werden.

Die Identität der anderen Toten sei zwar bekannt, müsse aber durch DNA-Abgleiche rechtsmedizinisch noch bestätigt werden, sagte Staatsanwältin Maureen Wiechmann am Mittwoch der dpa und bestätigte entsprechende Medienberichte. Die Unfallopfer waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Am Mittwochabend ist in Rostock eine ökumenische Trauerfeier geplant.

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Nach Massencrash: Schwierige Ermittlungen

Nach Worten Wiechmanns werden sich die Ermittlungen zur Unfallursache und zum Unfallhergang noch lange hinziehen. Die Staatsanwaltschaft habe eine eigene Ermittlungsgruppe gebildet, insgesamt müssten mehr als 200 Personen befragt werden. Ferner müssten diverse Gutachten beispielsweise zum Wetter an dem Unfalltag erstellt werden. Bislang gilt ein heftiger Sandsturm als Ursache für den schwersten Massenunfall auf deutschen Autobahnen seit 20 Jahren.

Massenkarambolage im Sandsturm auf A19: Viele Tote

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Nach neuen heftigen Sandstürmen am Dienstag ist nach Angaben der Autobahnmeisterei an der Unfallstelle südlich von Rostock die Geschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer reduziert worden. Die Beschränkung gelte auf einer Strecke von etwa einem Kilometer. Wie lange Tempo 60 bestehenbleibt, sei noch unklar, hieß es.

Der Unfall hat die Behörden auch außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns sensibilisiert. Weil starker Wind den Sand eines frisch gepflügten Feldes in Brandenburg aufwirbelte, hatte die Autobahnmeisterei Wittstock am Dienstag ein Tempo-Limit auf der A19 zwischen Wittstock/Dosse und Röbel ausgesprochen. Autofahrer durften wegen der Sichtbehinderungen maximal 100 Stundenkilometer fahren, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Sichtweite lag bei maximal 30 Metern, hieß es. Dennoch gab es laut Polizei etliche Fahrer, die sich unbeeindruckt zeigten und weiterrasten.

dpa

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