Ehebrecherin im Iran

Nach Seitensprung: Frau bekommt drakonische Strafe

Teheran - Ein Gericht in Teheran hat ein auch für iranische Rechtsexperten höchst befremdliches Urteil gegen eine Ehebrecherin gefällt.

Die 35-Jährige muss wegen eines Seitensprungs zwei Jahre lang in einem Leichenhaus Leichen waschen. Außerdem soll sie wegen der „teuflischen Affäre“ 74 Peitschenhiebe bekommen. Ihr Geliebter wurde zu 99 Peitschenhieben verurteilt und in eine abgelegene Gegend ins Exil geschickt, berichtete die Nachrichtenagentur ISNA am Samstag.

Bis vor einigen Jahren war die Strafe für Ehebrecherinnen noch die Steinigung. Leichenwäsche als Gerichtsurteil ist daher ein Novum. Seitensprünge verheirateter Frauen können im Iran sowohl juristisch als auch gesellschaftlich äußerst tragische Konsequenzen haben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

Auch interessant

Meistgelesen

Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Mittwoch vom 13.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Mittwoch vom 13.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Das ist Frauen und Männern beim Partner wichtig
Das ist Frauen und Männern beim Partner wichtig
Bewegendes Video: Hier rettet die Feuerwehr einem Hund das Leben
Bewegendes Video: Hier rettet die Feuerwehr einem Hund das Leben

Kommentare