Nasa nutzt weiterhin russische Raumschiffe zur ISS 

+
Der erste Mensch im All begann hier 1961 seine Reise. Seither sind Hunderte Raketen vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zu den Sternen gestartet. Diese russische Sojus TMA-17M ist startbereit zum Flug zur ISS. Foto: Stephane Corvaja

Washington (dpa) - Die US-Raumfahrtbehörde ist nach Angaben von Nasa-Chef Charles Bolden weiterhin auf russische Raumschiffe angewiesen, um US-Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS zu bringen.

Das geht aus einem von der Nasa veröffentlichten Brief Boldens an einen Ausschuss des US-Kongresses hervor. Darin teilt er mit, dass die Nasa ihren Vertrag mit der russischen Raumfahrtbehörde über die Beförderung von amerikanischen Astronauten zur ISS bis 2017 verlängert. Diese Verlängerung hat den Angaben zufolge ein Auftragsvolumen von rund 490 Millionen Dollar (mehr als 450 Millionen Euro).

Seit 2010 fliegen US-Astronauten in russischen Raumschiffen auf dem Weg zur ISS mit. Die Space Shuttles der Nasa waren 2011 endgültig aus dem Verkehr gezogen worden.

Bolden rief zu gemeinsamen Anstrengungen des Kongresses und der Nasa auf, die Entwicklung von geeigneten neuen US-Raumfahrzeugen voranzutreiben, um in naher Zukunft US-Raumfahrer wieder in Eigenregie ins All bringen zu können.

Nasa-Mitteilung

Nasa-Website

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Reformationstag 2017: Über diesen zusätzlichen Feiertag freut sich ganz Deutschland
Reformationstag 2017: Über diesen zusätzlichen Feiertag freut sich ganz Deutschland
Zeitumstellung 2017: Wann wird die Uhr auf die Winterzeit umgestellt?
Zeitumstellung 2017: Wann wird die Uhr auf die Winterzeit umgestellt?
Lotto am Samstag: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom 14.10.2017
Lotto am Samstag: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom 14.10.2017
Lotto am Mittwoch vom 18.10.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute
Lotto am Mittwoch vom 18.10.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute

Kommentare