US-Firma bekommt Zweifel

Nazi-Gold aus KZ Dachau im See? Suche abgesagt

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Liegt im Im Vorarlberger Lünersee Nazi-Gold (Archivbild aus einer Ausstellung) aus dem KZ Dahcu?

Bregenz - Im Vorarlberger Lünersee sollte nach Ansicht einer US-Firma Nazi-Gold aus dem KZ Dachau liegen. Kurz vor Beginn wurde die spektakuläre Suche abgesagt. Die amerikanische Firma hat Zweifel an der Geschichte.

Die US-Firma Global Explorations teilte dem Stromerzeuger Illwerke/VKW als Eigentümer des Stausees mit, neue Dokumente ließen Zweifel an der Schatz-Geschichte aufkommen. „Die Sucharbeiten wurden auf unbestimmte Zeit verschoben“, sagte Illwerke/VKW-Sprecher Christof Burtscher den „Vorarlberger Nachrichten“ (Mittwoch).

Der frühere US-Geheimdienstler Edward Greger hatte in einem Buch geschrieben, in den letzten Kriegstagen hätten Nazis Goldbarren und Juwelen vom KZ Dachau an den fast 2000 Meter hoch gelegenen See geschafft und bei niedrigem Wasserstand am Ufer vergraben. Ein SS-Mann habe das einem Arzt namens Wilhelm Gross erzählt, und Gross habe es Greger berichtet.

Der für Instandhaltungsarbeiten abgesenkte Wasserpegel des Stausees bot jetzt ideale Bedingungen für die Schatzsucher. Doch die US-Firma machte einen Rückzieher, weil die Existenz eines Wilhelm Gross nicht nachweisbar und zumindest ein Teil der beschrieben Wertsachen schon kurz nach Kriegsende konfisziert worden sei.

dpa

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