Neonazi-Haus: Feuerwehr sieht Ungereimtheiten nach Brand

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Die Brandruine des Hauses, in dem das Neonazi-Trio in Zwickau lebte.

Zwickau - Über zehn Stunden brannte das Haus des Neonazi-Trios aus Zwickau. Ein Feuerwehrmann zeigt sich deshalb verwundert, dass die Polizei dennoch Beweismittel sicherstellen konnte.

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Ein an dem Löscheinsatz in Zwickau am 4. November beteiligter Feuerwehrmann sieht Ungereimtheiten nach dem Brand des Hauses. “Nach dem, was ich während dieses Einsatzes gesehen habe, mussich mich sehr wundern, was dort zwei Tage danach noch alles in der Brandruine gefunden wurde“, sagte er der “Bild am Sonntag“. Gemeint sind: Die Tatwaffe der Mordserie an neun ausländischen Kleinunternehmern, ein USB-Stick mit den Namen politischer Gegner und mehrere Bekenner-Videos auf DVD.

Am 4. November hatte die mutmaßliche Nazi-Terroristin Beate Zschäpe nach Informationen von “Bild am Sonntag“ in dem Haus zunächst großflächig Benzin vergossen, anschließend mit benzingetränkten Lappen eine Lunte bis zur Haustür gelegt und angezündet. Die Brandentwicklung war so heftig, dass es schon wenige Minuten später zu einer heftigen Explosion kam. 16 Feuerwehrleute und 4 Löschzüge brauchten mehr als zehn Stunden, um den Brand zu löschen.

dapd

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