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Entdeckung unter Weihnachtsbaum vor Kirche: Pfarrer muss sich unangenehmen Polizei-Fragen stellen

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Von: Momir Takac

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Ein Päckchen liegt unter einem Weihnachtsbaum.
Ein Pfarrer hat in Neuss unter einem Weihnachtsbaum ein verdächtiges Päckchen entdeckt. © Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

Ein Pfarrer aus Neuss in NRW hat unter einem Weihnachtsbaum einen kuriosen Fund gemacht. Herbeigerufene Polizisten staunten nicht schlecht.

Neuss - Es ist ja Tradition in Deutschland, dass an Heiligabend Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen. Aber eben erst am 24. Dezember. Bei einem Pfarrer in der nordrhein-westfälischen Großstadt Neuss war schon früher Bescherung.

Pfarrer macht kuriosen Fund unter Weihnachtsbaum - „Wollte die Polizei ja nicht für Glühweingewürz alarmieren“

Sebastian Appelfeller ist evangelischer Pastor im Stadtteil Gnadental. Mit einer Entdeckung am 11. Dezember hatte er nicht gerechnet. Unter einem der Weihnachtsbäume, die im Innenhof der Kirche für den Verkauf gelagert waren, lag etwas verdeckt ein Päckchen.

Darin befand sich etwas Ungewöhnliches. Erst Recht nichts Weihnachtliches. Sondern Drogen. Der irritierte Pfarrer rief daraufhin die Polizei. Eine Streife kam und fand unter dem Weihnachtsbaum ein „gut verpacktes“ Päckchen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um Cannabis.

Pfarrer meldet Cannabis-Fund unter Weihnachtsbaum - Polizei zunächst irritiert

Als Appelfeller bei der Polizei anrief, musste er sich kritische Fragen gefallen lassen. „Und Sie sind also der Pastor?“, soll der Beamte am Telefon gefragt haben, als Appelfeller den Fund von Cannabis meldete, berichtete die Rheinische Post. Doch vor Ort stellten die Polizisten schließlich fest, dass alle Schilderungen des Pfarrers der Wirklichkeit entsprachen.

Sie fanden in dem Päckchen vier Gramm des Betäubungsmittels vor. Der Marktwert soll etwa 50 Euro betragen. Der Rheinischen Post sagte Appelfeller, dass er keinerlei Drogenerfahrung habe. „Ich wollte die Polizei ja nicht für Glühweingewürz alarmieren“, sagte er. Deshalb habe er ehemalige Konfirmanden um Hilfe gebeten. Diese rieten ihm dann, sich bei der Polizei zu melden. Kurios war es auch bei Amazon geworden. Eine lustige Panne* hatte für Hohn und Spott im Netz gesorgt. Zuletzt wurde ein kurioser Fund in der Kölner Stadtbibliothek* sogar zum Internethit.*tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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