Was sie für die Saison wissen müssen

Die neusten Trends der Skimode: Heizsocken in - Neonfarben out

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Keine schrillen Neonfarben mehr in der Skimode

München - Nicht nur der Spaß steht beim Skifahren offenbar im Vordergrund. Auch modisch und bequem muss es sein. der neueste Trend: Heizsocken für die Schnee-Skischuhe.

Die Skimode wird in der kommenden Saison wieder deutlich zurückhaltender. Die Zeit von schrillen Neonfarben und wilden Drucken sei vorbei, erklärte eine Sprecherin der Sportartikelmesse Ispo in München (noch bis 8. Februar). Stattdessen liege zeitloses Design im Trend. Angesagt seien natürliche, erdige und gedeckte Farbtöne. Bei Premium-Marken gebe es auch komplett schwarze Kollektionen.

Viele Jacken seien so gestaltet, dass sie nicht nur auf der Piste, sondern auch in der Freizeit getragen werden können. Dieser Trend ist zum Beispiel bei Haglöfs zu beobachten. „Die Kleidung muss multifunktional sein. Die Leute gehen nicht mehr mit knalligen Jacken zum Beispiel zum Shoppen“, so ein Sprecher. „Das Knallige ist vorbei“, bestätigt auch ein Sprecher von Salewa. „Es gibt noch Gelb, aber gedeckter. Es gibt noch Rot, aber gedeckter.“

Zunehmend setzen die Hersteller zudem auf Materialien ohne umwelt- und gesundheitsschädliche Fluorcarbone (PFC). Laut einer Ispo-Sprecherin soll ein Großteil der Kollektionen bis 2020 PFC-frei sein.

Heizsocken gegen kalte Füße

Mit kalten Füßen macht Skifahren keinen Spaß. Mehrere Hersteller haben deshalb Heizungen für die Füße im Angebot. Blizzard stellte auf der Sportartikelmesse Ispo in München (noch bis 8. Februar) jetzt zum Beispiel mit dem Mach 1 95 W MV Heat einen Schuh speziell für Frauen mit eingebauter Heizung vor. Über ein USB-Kabel zu laden, soll er laut einer Sprecherin mindestens für einen kompletten Skitag Wärme geben. Ein ähnliches System hat K2 im Einsatz. Hier gibt es insgesamt vier beheizbare Modelle - für Männer und Frauen.

An einem anderen Punkt setzt die Firma Lenz an, die Heizsocken im Angebot hat. Heizsohlen für Skischuhe gibt es schon etwas länger. „An kalten Tagen ist das auf jeden Fall sinnvoll“, ist Christoph Ebert vom Kompetenzzentrum Sport, Gesundheit, Technologie überzeugt. „Warme Füße erhöhen nicht nur den Komfort, sondern sind auch ein Sicherheitsfaktor.“

Helme und Brillen müssen bequem sein - und zusammenpassen

Auch der Trend bei Skihelmen und Skibrillen ändert sich stetig. Aktuell tendiert er wieder zu mehr Tragekomfort - und zum perfekten Styling. Dazu werden Brillen und Helme immer stärker aufeinander angepasst oder als Visier gleich komplett integriert, wie sich auf der Sportartikelmesse Ispo in München (noch bis 8. Februar) zeigt. Fast alle großen Hersteller bauen ihr Angebot an Visierhelmen aus. Ein neues Modell präsentiert zum Beispiel Uvex mit dem hlmt 500 visor. Vor allem auf das extrem weite Sichtfeld verweist der Hersteller.

Auch Julbo sieht einen Trend hin zu Visierhelmen. Alpina baut diese Sparte ebenfalls aus. Nicht nur hier zu beobachten: Die Visiere schließen immer besser ab - es kommt kaum noch Fahrtwind zwischen Wange und Visier ans Auge. Indigo lässt Visier und Brille gleich zu einer Kategorie verschmelzen: zur Voggle - einer Mischung der englischen Begriffe Visor und Goggle für Visier und Brille. Eine spezielle Konstruktionsweise ermöglicht einen 230-Grad-Blick.

dpa

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