Er tötete seine Opfer mit über 100 Messerstichen

News-Ticker zu den Morden in Herne zum Nachlesen

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In Herne herrscht Trauer um die beiden von Marcel H. getöteten Opfer. Im Fall des kleinen Jaden liegt derzeit ein Kondolenzbuch aus, in dem sich die Mittrauernden eintragen und ihr Beileid ausdrücken können.

Herne - Marcel H. tötete in Herne zwei Menschen. Droht ihm im Falle einer Verurteilung nur eine Jugendstrafe? Der News-Ticker zum Nachlesen.

  • Am Montagabend wurde in Herne ein neunjähriger Junge mit 52 Messerstichen getötet.
  • Marcel H. gestand den Mord an den Jungen. Sein Motiv beim Geständnis: Misslungene Selbstmordversuche führten dazu, dass er jemand anderen töten wollte.
  • Der Täter stellte sich in einem Imbiss in Herne.
  • Marcel H. kam in den drei Tagen der Großfahndung bei einem Bekannten unter, den er nach einer Auseinandersetzung mit 68 Messerstichen tötete.
  • Anschließend zündete er die Wohnung an, um Spuren zu beseitigen.

Unseren News-Ticker bis einschließlich Sonntag können Sie hier nachlesen:

Sonntag, 08.25 Uhr: Psychologin der Berliner Charité erkennt bei Mörder Marcel H. einen ausgeprägten Narzissmus! Isabella Heuser, Psychologin von der Berliner Charité, spricht gegenüber der Deutschen Presseagentur von einem ausgeprägten Narzissmus des Täters: „Jemand, der bis dahin auf der Verliererseite gestanden hat, tut jetzt etwas ganz Außergewöhnliches, bei dem er sicher davon ausgehen kann, dass alle Menschen, die das sehen, davon sehr beeindruckt sind“. 

Dass Marcel H. so oft auf seine Opfer eingestochen hat, spricht für Heuser von einer enormen Emotion bei den Taten, entweder eine enorme Wut oder einen Machtrausch. Wie das mit der Gefühlskälte zusammenpasse, die die Ermittler bei H. festgestellt haben, müsse demnach aber noch geklärt werden. „Da wird man sicher noch auf psychologische Spurensuche gehen müssen,“ so Heuser.

Samstag, 10.41 Uhr: Wird Marcel H., der mutmaßliche Doppelmörder von Herne, nach Jugendstrafrecht verurteilt?  Der Essener Rechtsanwalt Nikolai Odebralski, ein Strafrechts-Experte, hält dies für möglich. „Das kommt immer auf den Einzelfall an“, sagt der Jurist dem Nachrichtenportal Der Westen. Eine Faustregel besage: Je näher das Alter eines Verdächtigen an 18 Jahren (also an der Volljährigkeit) ist, desto eher wird sein Prozess nach Jugendstrafrecht verhandelt. „Mit 19 Jahren liegt der Verdächtige genau in der Mitte zwischen 18 und 21. Da wären beide Fälle möglich.“ Die Justiz müsse anhand von verschiedenen Kriterien entscheiden, ob bei Marcel. H. Jugendstrafrecht angewandt wird: Wohnte der Verdächtige zur Tatzeit allein oder noch bei seinen Eltern? (Seine Eltern waren wohl kurz vor den Morden an Jaden (9) und Christopher (22) aus dem Haus gezogen; Anm. d. Red.)  Ist er finanziell von seinen Eltern abhängig, oder führt er ein wirtschaftlich selbstbestimmtes Leben?

Der Hauptunterschied zwischen Jugendstrafrecht oder Erwachsenenstrafrecht sei die Dauer einer möglichen Haftstrafe. „Nach dem, was bislang bekannt ist, können wir vermuten, dass es in einem möglichen Prozess um Mord mit einer besonderen Schwere der Schuld gehen würde“, sagt Strafrechts-Experte Odebralski. 

Mord in Herne: Wird Marcel H. nach Jugendstrafrecht verurteilt, drohen ihm maximal 15 Jahre Haft

Sollte Marcel H. nach Jugendstrafrecht verurteilt werden, dann drohen ihm maximal 15 Jahre Knast. Der Jurist erklärt, warum das Urteil in diesem Falle deutlich milder ausfallen würde: „Im Jugendstrafrecht fällt der sogenannte generalpräventive Aspekt weg.“ Das bedeutet: Es geht im Urteil nicht um eine abschreckende Wirkung für die Gesellschaft beziehungsweise um eine Strafe, die von der Gesellschaft erwartet wird. „Bei der Jugendstrafe geht es vornehmlich um den pädagogischen Effekt. Die Strafe ist nur auf den Täter bezogen.“ Sollte Marcel H. hingegen nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden, dann drohe ihm eine wesentlich längere Haftstrafe. Die durchschnittliche Haftdauer liege bei Mord mit besonderer Schwere der Schuld bei 25 Jahren.

Auch der renommierte Strafanwalt Hans Reinhardt aus Marl, betont gegenüber der Bild-Zeitung im Hinblick auf eine Verurteilung von Marcel H.:  „Im Jugendstrafrecht ist die Höchststrafe zehn Jahre. Aber bei Mord kann bei einem Heranwachsenden bei besonderer Schwere der Schuld die Strafe auf 15 Jahre erhöht werden.“ Im Fall von Marcel H. spreche allerdings einiges für ein härteres Urteil, weil offensichtlich mehrere Taten vorliegen. Reinhardt: „Dazu kommt noch eine psychiatrische Begutachtung, um eine Unterbringung in der Psychiatrie zu prüfen. Das kann dann sogar auf ein echtes lebenslänglich hinauslaufen.“

Freitag, 16.57 Uhr: Heße sitzt in Untersuchungshaft, kommt nicht in psychiatrische Unterbringung. 

Eine kurze Zusammenfassung: Das Motiv für den Kindsmord von Herne war nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mordlust. Wie die Ermittler am Freitag in Dortmund mitteilten, gestand der 19-Jährige neben dem Mord an dem neunjährigen Jungen auch den nach seiner Festnahme festgestellten zweiten Mord. Bei diesem Opfer handle es sich um einen 22 Jahre alten Mann.

Den Ermittlern zufolge stach H. bei dem Jungen mehr als fünfzig Mal mit dem Messer zu und bei seinem zweiten Opfer fast siebzig Mal. Der Donnerstagabend festgenommene Marcel H. ist demnach umfassend geständig. "Er wirkt sehr eiskalt, emotionslos", sagte der Leiter der Bochumer Mordkommission, Klaus-Peter Lipphaus.

Bei seiner Vernehmung habe er angegeben, sich ursprünglich selbst das Leben habe nehmen zu wollen. Nachdem er es erfolglos zweimal versucht habe, habe er sich entschlossen, einen Mord zu begehen, um ins Gefängnis zu kommen.

Wie Lipphaus sagte, kannte H. sein zweites Opfer durch gemeinsame Computerspiele. H. habe bei dem jungen Mann nach dem Mord an dem Kind unter einem Vorwand Unterschlupf gesucht. Am nächsten Vormittag habe ihn sein Bekannter aber damit konfrontiert, dass er wegen Mordes gesucht werde. Er habe deshalb angekündigt, zur Polizei zu gehen. Daraufhin habe H. den Mann getötet.

Mord in Herne: Marcel H. kannte das zweite Opfer über das Berufskolleg

16.52 Uhr: Marcel H. hatte nach dem ersten Mord keine Gedanken mehr an Selbstmord, sagt Lipphaus. Es kann belegt werden, dass er einen Grill angezündet hatte, um sich umzubringen.

16.42 Uhr: Lipphaus hält Marcel H. für glaubwürdig: „Ich habe wenig Zweifel, was der Tatverdächtige sagt. Alles kann man ihm auch nicht glauben.“ Die Polizei ist davon ausgegangen, dass er sich in oder nahe um Herne aufgehalten hatte. „Wir hatten keinen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort.“

16.41 Uhr: Lipphaus vermutet, dass Marcel H. sich über das Internet des zweiten Opfers, sich über die aktuelle Lage informierte. Das zweite Opfer wurde wahrscheinlich Dienstag am Morgen umgebracht, nachdem es erfahren hatte, dass Marcel H. gesucht wurde. „Es war keine engere Freundschaft zwischen dem Opfer und Marcel H. Sie hatten nur gegessen und ein wenig am Computer gespielt. Um 2 Uhr sind sie ins Bett und am nächsten Morgen tötete er ihn.“

16.39 Uhr: Der Bekannte, also das zweite Opfer, kannte er über das Berufskolleg.

16.36 Uhr: Marcel H. hatte ADHS und soll bis zum Jahr 2016 das Berufskolleg besucht haben und war seit dem orientierungslos. Er sei arm an sozialen Kontakten, sehr ortsgebundener Mensch, sagt Lipphaus.

16.33 Uhr: „Es wird ein forensisches Gutachten geben“, sagt Staatanwalt Maibaum. Es wird wohl keine aufgehobene Schuldfähigkeit geben, da er seine Tat genau plante.

16.32 Uhr: „Direkt nach der Tat war er in einem Waldstück, aber nur sehr kurz. Danach ging er sofort in die Sedanstraße zu dem Bekannten. Dort hielt er sich bis zur Festnahme auf.“ Eine weitere Tat schließt Lipphaus nach derzeitigem Stand aus.

16.29 Uhr: „Man kann ihn als intelligent einstufen, er wirkt sehr emotionslos.“ Warum er sich stellte, ist noch nicht klar. Aber Lipphaus vermutet, dass der Fahnungsdruck eine Rolle spielte.

16.28 Uhr: „Sein erster Plan war der Suizid, dann kam der Plan, einen Mord zu begehen. Der zweite Mord ist erst dann passiert, als das Opfer ihn drängte, zur Polizei zu gehen.“

16.26 Uhr: „Der Zettel mit den kryptischen Zeichen sowie auch dem Zettel mit dem Biest, das sich als männlich herausstellte, stammte von Marcel H. Das Foto mit dem Hund ist sehr wahrscheinlich ein Fake. Da die Feuerwehr einen Mann fand, dachte die Polizei, dass es zwei Leichen gibt, da man auf dem einen Bild fest von einer Frau ausgegangen war.“

Mord in Herne: Marcel H. wollte sich selbst umbringen und wurde dann zum Mörder

16.18 Uhr: Am 6. März suchte er die Wohnung auf, um sich das Leben zu nehmen, weil er bei der Bundeswehr nicht genommen wurde, auch weil er beim Umzug kein Internet mehr hatte. Er selbst bezeichnete sich als computer- und spielsüchtig Gegen 18 Uhr versuchte er sich zu strangulieren, dann wollte er sich mittels eines Grills und einer CO2-Vergiftung das Leben nehmen. Dann wollte er jemanden umbringen, um in den Knast zu kommen. Er griff den Jungen um 18.30 Uhr im Keller an, gegen 19 Uhr versandte er die Bilder und Sprachnachrichten an einen und mehrere Bekannte. Dann versteckte er sich im Wald. Ein Bekannter gab die Informationen an die Polizei weiter, die zur Adresse des Jungen fuhr.

Nachdem er die Martinshörner hörte, verließ er den Wald und suchte einen Bekannten auf, den er vom Internetspiel World of Warcraft kannte. Dort sagte er, dass seine Eltern verzogen seien und fragte, ob er übernachten könnte. Als der 22-jährige Bekannte mitbekam, dass Marcel H. gesucht wird, wollte er zu Polizei gehen. Das ließ Marcel H. nicht zu und er stach auf ihn ein. Dann deckte er ihn zu und blieb bis Donnerstag in der Wohnung. Dann wollte er die Polizei anrufen, was nicht klappte. Deshalb verließ er das Haus und zündete die Wohnung an, um Spuren zu verwischen.

Am 8. März sieht man ein Bild von ihm und einem Yu-Gi-Oh-Poster und einem Messer, an wen er das geschickt hatte, ist noch unklar. Nach der ersten Tat hatte er die Sim entfernt und das Handy entsorgt. Alle weiteren Einstellungen im Internet stammen nicht von ihm. Es handelt sich wohl um die ein oder andere Fake-Darstellung.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und werden andauern.

16.17 Uhr: Klaus-Peter Lipphaus, Leiter der Mordkommission Bochum, spricht jetzt: „Wir ermitteln noch und dieser Fall steht uns noch ins Gesicht geschrieben. Wir können deshalb noch nicht alle Fragen beantworten. Der 19-Jährige legte ein umfassendes Geständnis ab.“

16.14 Uhr: Maibaum: „Der Beschuldigte hatte sich zu einem Imbiss begeben und verlangte nach einem Telefon, wo er selbst bei der Polizei anrief. Er sagte außerdem, dass eine Wohnung brannte. Dort kam der 22-jährigen Wohnungsinhaber um, den er, wie die Obduktion ergab, mit 68 Messerstiche tötete und erwürgte, er hat beide Tötungsdelikte bestanden. Er räumte ein, am gestrigen Tage, den Brand gelegt zu haben, um Spuren zu beseitigen.“

16.12 Uhr: Jetzt spricht Staatsanwalt Danyal Maibaum. Der Verdacht liegt nahe, dass der Verdächtigte einen langjährig bekannten Nachbarsjungen unter einem Vorwand in den Keller lockte und ihn dort mit einer Mordlust mit 52 Messerstichen tötete. 

16.09 Uhr: Der Einsatzleiter Ralf Ziegler spricht nun. Er erläutert eine Chronologie. Die Festnahme erfolgte 20.23 Uhr, um 20.30 Uhr fand die Polizei ein zweites Opfer. „Wir hatten ein hohes Hinweisaufkommen, über 1700 Hinweise. Das zeigt ein hohes Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei. Das hat uns geholfen, dass wir den Täter festnehmen konnten.“

16.08 Uhr: „Keiner der im Einsatz beteiligten Beamten hat auf die Uhr geschaut“, sagt Wittmeier. 

Mord in Herne: „Der Täter stellt keine Gefahr mehr dar“

16.05 Uhr: Lange: „Es war ein ungewöhnlicher Fall für die Polizeibeamten, den man nicht jeden Tag zu bewältigen hat.“ Die Polizeipräsidentin aus Bochum Kerstin Wittmeier verspürt ebenfalls „Erleichterung“. „Ich hatte bisher noch keinen Fall, der mich so betroffen gemacht hat“, sagt sie. „Die Betroffenheit ist nicht mit der Festnahme erledigt.“

16.03 Uhr: Lange: „Das wichtigste, der Täter stellt keine Gefahr mehr dar. Es war wichtig, mit allen Kräften einen hohen Fahndungsdruck aufzubauen.“ Der Präsident bedankt sich bei der Bevölkerung, die Hinweise gegeben hat. 

16.01 Uhr: Gregor Lange, Polizeipräsident Dortmund: „Wir sind alle sehr erleichtert, dass es gestern Abend in Herne einen ungewöhnlichen gefährlichen brutalen Täter festzunehmen. Zuerst gilt unser tiefes Mitgefühl den Angehörigen der Opfer. Die Nachricht der Festnahme lindert die Trauer nicht, aber vielleicht hilft es die Aufarbeitung besser zu bewältigen. Es handelt sich um einen Täter, der große Ängste und Sorgen in der Bevölkerung ausgelöst hat.“

15.59 Uhr: Die Pressekonferenz startet gleich. Alle Beteiligten sind schon da, die Polizei nennt erste Einzelheiten

14.42 Uhr: Am Mittwoch will die Stadt Herne mit einer Trauerfeier der Opfer gedenken. Einzelheiten will das Rathaus Anfang nächster Woche bekanntgeben, wie der Herner Stadtsprecher Christoph Hüsken am Freitag sagte. Nach Angaben des Anwalts der Familie des getöteten Kindes Jaden wird der Neunjährige voraussichtlich am Donnerstag beigesetzt.

14.04 Uhr:

Hunderttausende in Deutschland haben im Internet eine Audiodatei angehört, die das Geständnis von Marcel H. unmittelbar nach der Bluttat von Herne wiedergeben soll. Allein ein Clip auf einer privaten Facebook-Seite zur Fahndung nach dem 19-Jährigen verzeichnete am Freitagmittag mehr als eine Million Abrufe.

Das Audiofile wurde tausendfach über Facebook geteilt. „Ich hab hier gerade den Nachbarn umgebracht. Fühlt sich ehrlich gesagt gar nicht so besonders an, um ehrlich zu sein. Meine Hand blutet jetzt, und das ist das Einzige, was mich daran stört.“ Er gehe davon aus, dass er sich in ein paar Tagen stellen lasse. „Vielleicht lock ich noch 'nen Nachbarn rüber und mach' da das Gleiche.“ Auf welchem Wege man an die Datei gekommen war, wurde auf der Webseite nicht erwähnt.

Wegen Mord in Herne: Flaggen auf Halbmast

13.32 Uhr: Im Gedenken an die beiden Opfer wurden am Freitag die Flaggen am Rathaus auf Halbmast gesetzt, Bürger konnten sich in ein Kondolenzbuch eintragen.

13.09 Uhr: Es ist viel passiert in Herne. Wir geben einen Überblick, was seit Montagabend alles passiert ist.

13.03 Uhr: Nach dem Tod des neunjährigen Jaden und eines jungen Mannes in Herne hängt die Flagge vor dem Rathaus der Stadt auf halbmast. Herne wolle damit ein Zeichen des Mitgefühls und der Trauer um die beiden Opfer setzen, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Stadt. Auch ein Kondolenzbuch werde ausgelegt, um den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, ihre Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen.

Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda (SPD) erklärte in der Mitteilung: „Wir sind einerseits erleichtert, dass der mutmaßliche Täter nun endlich gefasst werden konnte. Zugleich sind wir aber auch tief bestürzt über das zweite Opfer. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.“

12.26 Uhr: Marcel H. soll ein Einzelgänger gewesen sein. Seine Schwester bezeichnete ihn sogar mal als „absoluten Psycho“. Wer ist Marcel H.? Ein Versuch, Antworten zu finden.

12.06 Uhr: Der mutmaßliche Kindermörder von Herne sitzt offiziell in Haft. „Der Haftbefehl ist gerade verkündet worden“, sagte der Bochumer Oberstaatsanwalt Paul Jansen am Freitagvormittag der Deutschen Presse-Agentur. Marcel H. werde nun in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Bei dem Haftbefehl gehe es bislang nur um die Tötung des neunjährigen Jaden. „Der Haftbefehl wird wahrscheinlich noch erweitert“, sagte Jansen, ohne weitere Details zu nennen.

11.52 Uhr: Unfreiwillig über Nacht berühmt, wurde Imbiss-Inhaber Georgios Chaitidis vom „Thessaloniki Grill“. „Um 20.10 Uhr kam er rein mit schwarzen Klamotten, Regenschirm und einem Sack Zwiebeln in der Hand“, erinnert er sich am Freitag. „Er hatte keine Brille auf, ich habe ihn nicht erkannt.“

11.19 Uhr: Der in einer Wohnung in Herne gefundene Tote ist ein junger Bewohner der Stadt. „Wir wissen nur, dass es sich um einen männlichen Mitbürger unserer Stadt handelt, der noch relativ jung ist“, sagte der Herner Oberbürgermeister Frank Dudda (SPD). Einsatzkräfte hatten die Leiche am Donnerstagabend kurz nach der Festnahme von Marcel H. gefunden.

11.05 Uhr: Der mutmaßliche Kindermörder von Herne hat nach seiner Festnahme ausgesagt. „Er hat sich in der Nacht bei der Polizei zur Sache eingelassen“, sagte der Bochumer Oberstaatsanwalt Paul Jansen am Freitag.

Kindermord in Herne: Der grausige Fall in Bildern

11.02 Uhr: Nordrhein-Westfalen kann aufatmen. Ganz Herne ist erleichtert. Die vergangenen Tage waren für die Bevölkerung schrecklich. Wir haben für Sie hier zusammengefasst, wie die Jagd auf den Kindermörder Marcel H. lief.

Mord in Herne: Marcel H. soll ausgesagt haben

10.44 Uhr: Um 16 Uhr soll es eine Pressekonferenz geben, auf der die Polizei erste Ergebnisse präsentieren wird. Die Behörden ermitteln bis dahin, um Erkenntnisse und keine Spekulationen zu liefern. Marcel H. muss auch noch am heutigen Freitag vor den Haftrichter, der bei diesem klaren Fall den Haftbefehl ausstellen wird.

Wahrscheinlich zündete Marcel H. die Wohnung an.

10.27 Uhr: Es gibt erste Spekulationen, wer die zweite Leiche sein könnte. Laut Informationen von n-tv, die sich auf eine Reporterin vor Ort beziehen, soll der Tote Christopher B. (20) sein. Ein Kumpel von Marcel H., bei dem sich der mutmaßliche Mörder nach seiner Bluttat versteckt haben soll. Nachbarn zufolge sei der junge Mann erst kürzlich in die Wohnung eingezogen.

09.38 Uhr: Bislang ist nach Polizeiangaben auch nicht bekannt, welche Beziehung der mutmaßliche Täter zu dem Mann hatte, dessen Leiche in den Ruinen einer brennenden Wohnung entdeckt wurde

09.15 Uhr: Nach Medienberichten sind bis zu 1500 Hinweisen bei der Suche nach Marcel H. bei der Polizei eingegangen. Die Polizei muss auch herausfinden, wo sich der mutmaßliche Täter in den Tagen nach dem Mord aufhielt.

08.33 Uhr: Was wissen wir, was nicht? Wir haben die Erkenntnisse zum Fall hier für Sie zusammengefasst.

08.25 Uhr: Ein Foto des Imbisses, in dem sich Marcel H. stellte:

08.19 Uhr: Nach der Festnahme des mutmaßlichen Kindermörders aus Herne ist die Identität der weiteren gefundenen Leiche noch nicht geklärt. Bislang ist nach Polizeiangaben auch nicht bekannt, welche Beziehung der mutmaßliche Täter zu dem Mann hatte, dessen Leiche in den Ruinen einer brennenden Wohnung entdeckt wurde. Das Feuer war am Donnerstag in der Nähe des Imbisses ausgebrochen, in dem sich der gesuchte Marcel H. der Polizei gestellt hatte. Die Polizei will am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz die bisherigen Erkenntnisse der Ermittler vorstellen. Eine genaue Uhrzeit dafür ist noch nicht bekannt.

08.00 Uhr: Nach wie vor ist das Motiv der schockierenden Tat ebenso ungeklärt wie die näheren Umstände der Flucht des jungen Mannes, der die Menschen in Herne und Umgebung für Tage in Atem hielt.

07.22 Uhr: Die Eltern des getöteten Kindes zeigten sich erleichtert. „Sie sind froh, dass er gefasst worden ist“, sagte der Anwalt von Jadens Familie, Reinhard Peters, der Deutschen Presse-Agentur. Die Festnahme helfe den Angehörigen, mit der Sache fertig zu werden. Nun stehe die Frage nach dem Warum im Vordergrund. „Die wollen verstehen, was da geschehen ist“, sagte Peters. Die Trauerfeier für Jaden werde voraussichtlich kommenden Donnerstag stattfinden. Einzelheiten seien aber noch offen.

Pressekonferenz zu Fall Marcel H. in Herne heute Nachmittag

07.12 Uhr: Auf einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag will die Polizei die bisherigen Erkenntnisse der Ermittler vorstellen.

07.00 Uhr: Anwohner des brennenden Hauses reagierten entsetzt. Sie verspüre zwar Erleichterung, sagte eine 34 Jahre alte Frau. Aber: „Mich macht es traurig, dass er es überhaupt geschafft hat, drei Tage nicht gefunden zu werden.“

06:45 Uhr: Marcel H. verbrachte die Nacht zu Freitag in einer Polizeizelle. Der Verdacht, es könnte noch ein weiteres Opfer geben, bestätigte sich zunächst nicht. Es sei in der Nacht keine weitere Leiche gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher in Dortmund am frühen Freitagmorgen. Neben dem neunjährigen Jaden gab es also noch ein weiteres Opfer, das in der Brand-Wohnung gefunden wurde, zunächst war von zwei Leichen dort berichtet worden. Diese Angabe hat die Polizei inzwischen korrigiert.

06:40 Uhr: Nach der Festnahme des mutmaßlichen Mörders des neunjährigen Jaden aus Herne ist seine Familie erleichtert. „Sie sind froh, dass er gefasst worden ist“, sagte der Anwalt von Jadens Familie, Reinhard Peters, in der Nacht zu Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Festnahme helfe den Angehörigen, mit der Sache fertig zu werden. „Die Frage nach dem Warum steht im Vordergrund. Die wollen verstehen, was da geschehen ist“, sagte Peters weiter. Die Trauerfeier für Jaden werde voraussichtlich nächsten Donnerstag stattfinden. Einzelheiten seien aber noch offen.

04.20 Uhr: Die Polizei erläuterte Details zur Festnahme. Mit den Worten „Ich bin der Gesuchte. Bitte rufen Sie die Polizei“, soll Marcel H. sich nach Polizeiangaben am Abend in einem Imbiss in Herne gestellt haben. „Diese Person hat sich dann auch festnehmen lassen“, hieß es weiter.

03.30 Uhr: Ein Hinweis des tagelang fieberhaft gesuchten Mannes führte die Ermittler zudem zu einem Feuer in einem nahegelegenen Haus. In der brennenden Wohnung fanden die Fahnder die Leiche eines Mannes. In welchem Zusammenhang der zweite Tote und die Wohnung zu Marcel H. stehen, blieb auch am frühen Freitagmorgen unklar.

00:12 Uhr: Es herrscht Gewissheit! Der mutmaßliche Mörder des neunjährigen Jaden in Herne ist gefasst und sitzt in Haft. Der 19-Jährige hatte sich am Donnerstagabend in der Ruhrgebietsstadt der Polizei gestellt. Er sei „zweifelsfrei als Marcel H. identifiziert“, teilten die Ermittler am Abend mit.

Das geschah am Donnerstag:

23.10 Uhr: Schon vor der Pressekonferenz informierte die Polizei via Twitter:

22.45 Uhr: Die Ereignisse des Abends haben wir in einem weiteren Artikel für Sie zusammengefasst.

22.32 Uhr: Unten sehen Sie ein Bild aus Herne. In dem hell erleuchteten Haus wurden eine weitere Leiche gefunden. Zuvor hieß es, dass zwei Leichen gefunden wurden. Die Polizei hat die Angaben inzwischen korrigiert.

22.20 Uhr: Die Polizei hat eine Pressekonferenz im Laufe der Nacht angekündigt. Dabei sollen weitere Details genannt werden.

21.35 Uhr: Laut Polizei wurden in einer Wohnung in Herne zwei weitere Leichen gefunden. Wie die Polizei in Dortmund der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagabend sagte, gab der Festgenommene selbst den Hinweis auf die Wohnung.

21.20 Uhr: Angeblich ging der Verdächtige in den Imbiss und sagte: „Bitte rufen sie die Polizei, die suchen mich!“

20.55 Uhr: Noch sind es einige Minuten bis zu dem Zeitpunkt, an dem der anonyme Nutzer sich melden wollte. Ein Reporter der Bild twittert aber soeben, dass Marcel H. festgenommen wurde. Wir bleiben für Sie dran!

Er soll sich in einem Schnellimbiss in Herne gestellt haben. In der Nähe des Imbisses brennt angeblich eine Wohnung, wo sich Marcel H. vorher versteckt haben könnte. Die endgültige Identifizierung des Mannes steht noch aus, laut Bild gehen die Ermittler aber davon aus, „dass sie den Richtigen haben“. Eine Polizeisprecherin bestätigte eine Festnahme am Donnerstagabend.

17.45 Uhr: In dem besagten Forum hatte der anonyme Nutzer für heute Abend eine weitere Nachricht angekündigt. Wir halten Sie dazu natürlich auf dem Laufenden.

15.55 Uhr: Wie soll man seinen Kindern die schreckliche Tat in Herne erklären und ihnen die Angst nehmen? Eine Psychologin gibt hilfreiche Tipps.

15.31 Uhr: Im Zuge der Ermittlungen nach dem Kindermord von Herne wertet die Polizei eine digitale Audiobotschaft mit Schilderungen zu der Tat aus. „Wir nehmen an, dass sie vom Täter stammt“, sagte ein Sprecher der Polizei Dortmund. Dieser beschreibe in der Aufnahme seine Eindrücke nach dem Mord an dem neunjährigen Jaden. Auffallend sei die Gefühlskälte, sagte der Sprecher.

15.20 Uhr: Womöglich hat sich der Gesuchte in einem Internetforum persönlich ausführlich geäußert. In einem Internetforum postete ein anonymer Nutzer einen leicht verschlüsselten Link. Darunter schrieb er auf Englisch: „Könnte demnächst geschnappt werden. Hier ist ein Statement. Wenn ich morgen nichts schreibe bin ich tot.“ Der Link verweist auf einen längeren Post bei Pastebin. Hier ist eine Art psychologische Selbsteinschätzung nebst „Erklärung“ seines Motivs zu finden. Obwohl der anonyme Nutzer seine Identität mithilfe eines tatsächlich existierenden Profils bei der Bundesanstalt für Arbeit bestätigen wollte ist nicht zu 100 Prozent gesichert, dass es sich dabei um den gesuchten Marcel H. handelt.

15.11 Uhr: Die Polizei hat die Großfahndung im  Raum Wilnsdorf aufgehoben. Die Mitteilung im Wortlaut: "Die intensiven Fahndungsmaßnahmen der Kreispolizeibehörde im Raum Wilnsdorf / Elkersberg nach dem bundesweit gesuchten Marcel H. wurden soeben eingestellt. Aktuell liegen keine Hinweise darauf vor, dass der Gesuchte sich im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein aufhalten könnte."

14.32 Uhr: Die Bild hat nach eigenen Angaben mit der Mutter des getöteten Jungen gesprochen. Sie sah den mutmaßlichen Mörder offenbar öfter im Nachbarsgarten. „Er hat nie gegrüßt, hielt immer die Augen gesenkt. Wir haben selbst schon gehört, wie er seine Eltern und Geschwister angeschrien hat, regelrecht terrorisiert“, zitiert das Boulevardblatt die Frau. 

14.00 Uhr: In einem separaten Artikel haben wir zusammengefasst, was wir über den Mord an einem Kind in Herne wissen - und was nicht.

Kindermord in Herne: Verdächtiger Marcel H. nicht in Klinik

13.54 Uhr: Der Einsatz in einer Klinik in Mönchengladbach ist beendet. Leider erfolglos. Wie die Polizei in einer Presseerklärung am Donnerstagnachmittag mitteilte, hätten „die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass es sich bei der Person, die dort gesehen wurde, definitiv nicht um den Gesuchten handelt“.

13.49 Uhr: Offenbar gab es auch einen Polizeieinsatz in Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis). Dort sperrte die Polizei am Donnerstagmittag eine Schule ab. Die Beamten durchsuchten das Gymnasium, Schüler sollten in ihren Klassenzimmern bleiben.

Mord an Jungen in Herne: Marcel H. von Kamera gefilmt?

13.38 Uhr: Seit heute Morgen schon läuft in Wilnsdorf eine Großfahndung. An einem Kreisverkehr kontrolliert die Polizei jedes Auto - und das seit nunmehr beinahe sieben Stunden. Zuvor war ein Polizeihubschrauber stundenlang über der Gemeinde gekreist. Das lässt darauf schließen, dass bei der Polizei ein konkreterer Hinweis auf den Verbleib von Marcel H. eingegangen sein muss - nun nimmt dieser Verdacht Formen an. Wie ein Radiosender berichtet, soll eine Überwachungskamera „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ den Flüchtigen gefilmt haben, als er sich auf dem Gelände eines Autohofs befand. Auf Nachfrage des SiegerlandKuriers bestätigte die Polizei diese Meldung nicht - dementierte sie aber auch nicht.

13.27 Uhr: Sind die Einsatzkräfte in Mönchengladbach dem dringend Tatverdächtigen auf den Fersen? Nur wenig Infos dringen nach außen. Wie eine Polizeisprecherin laut Express.de Donnerstagmittag sagte, dauert der Einsatz noch an: „Der Gebäudekomplex ist sehr groß.“

12.28 Uhr: Die Polizei schließt einen Suizid des mutmaßlichen Kindermörders unterdessen nicht aus.

12.18 Uhr: Sat.1 NRW hat auf Twitter ein kurzes Video veröffentlicht, das Einsatzkräfte der Polizei zeigt, die zu Dutzenden die Klinik in Mönchengladbach betreten. Sollte sich Marcel H. hier befinden und die Flucht ergreifen wollen, muss er an den rund 60 Beamten vorbei. Mittlerweile sollen sich laut rp-online.de bei der Polizei noch mehr Zeugen gemeldet haben, die den Verdächtigen in Mönchengladbach gesehen haben wollen, unter anderem in einem Kaufhaus

Mord in Herne: Schaurige Botschaft im Netz von Marcel H.?

12.05 Uhr: Noch immer steht nicht fest, ob der Verdächtige ein weiteres Mal getötet hat. Dienstagabend war im Internet eine gruselige, mysteriöse Botschaft aufgetaucht, in der der Verfasser von einer Gewalttat an einem weiteren Menschen schreibt. Zu der Nachricht wurde ein Foto gestellt - die Bild zeigt das Foto. Darauf zu sehen ist ein auf dem Boden liegender Zettel, auf dem „2K16+3-2 1 pm 7 March“ steht. Das Boulevardblatt zeigt das Bild teilweise unscharf - denn offenbar soll neben dem Zettel der Teil einer Leiche zu sehen sein, versehen mit Schnittwunden. Auch ein Schuh des mutmaßlichen Täters ist zu sehen, ebenso ein Messer, das dem der ersten Tat ähneln soll.

„2K16+3-2“ bedeutet höchstwahrscheinlich „2017“, „1 pm“ für „13 Uhr“ und „7 March“ für „7. März“. Außerdem steht unter diesen Daten der Name „Marcel“ - geschrieben in der alten japanischen Schrift Katakana. Hat der Verdächtige noch ein weiters Mal gemordet, ist auf diesem Bild sein zweites Opfer zu sehen und ist die Nachricht tatsächlich von Marcel H. ins Netz gestellt worden? Das alles ist noch unklar.

11.26 Uhr: Wie ein Reporter des SiegerlandKuriers berichtet, kontrolliert die Polizei noch immer die Fahrzeuge an einem Kreisel, die von der A45 kommend in den Ort Wilnsdorf einfahren wollen. Die Autobahn ist eine durchaus wichtige, denn sie führt ins Ruhrgebiet. Außerdem liegt Wilnsdorf nur knapp eine Stunde vom Tatort entfernt. Bilder der Großfahndung sehen Sie in der Fotostrecke unten.

Mord an Kind: Großfahndung nach Marcel H. im Raum Wilnsdorf

Mord an Jungen in Herne: Großeinsatz in Klinik

10.51 Uhr: Nun gab es offenbar auch Sichtungen des Verdächtigen in Mönchengladbach! Wie rp-online.de berichtet, laufen derzeit Polizeieinsätze in Mönchengladbach-Neuwerk und am Hauptbahnhof. Zum einen soll Marcel H. am Bahnhof fotografiert worden sein, außerdem habe sich eine Frau bei der Polizei gemeldet, die den 19-Jährigen in der Klinik „Maria von den Aposteln“ gesehen haben will. Wie das Portal weiter berichtet, durchsuchen derzeit 60 Polizisten die Klinik. Niemand dürfe das Gebäude betreten oder verlassen. Die Beamten seien mit Maschinenpistolen und Schutzwesten ausgerichtet. Eine Sprecherin bestätigte dem Portal: „Wir gehen jedem Foto, jedem Textbaustein nach und prüfen es.“

9.57 Uhr: Wie siegerlandkurier.de berichtet, wird an einem Kreisverkehr in Wilnsdorf momentan jedes einzelne Fahrzeug überprüft. Die Polizei nimmt die Hinweise offenbar sehr ernst.

9.42 Uhr: Welche Rolle spielt ein Hund im Tötungsdelikt von Herne? Am Mittwochabend veröffentlichte die Polizei das Foto eines Vierbeiners (siehe unten) und fragte danach, wer Angaben zu dem Hund oder dessen Besitzer machen könne. "Das könnte uns in unseren Ermittlungen ein Stück voranbringen", zitiert stern.de Polizeisprecherin Cornelia Weigandt. Inwieweit das Tier mit dem Täter in Verbindung steht, gab die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings nicht bekannt. Wer Hinweise zu dem Hund geben kann, soll sich unter der Nummer 0234-909-4761 melden.

Wer kann Angaben zu diesem Hund machen?

9.32 Uhr: Hat sich der mutmaßliche Täter bei der oder einer möglichen anderen Tat schwerer verletzt? In einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund heißt es: „Aufgrund vorliegender Erkenntnisse ist nicht auszuschließen, dass sich der Täter bei der Tatausführung an der rechten Hand verletzt hat.“ Daher könnte es ein, dass sich der junge Mann wegen dieser Verletzung in den vergangenen Tagen in einem Krankenhaus, einer Apotheke oder bei einem Arzt behandeln ließ.

9.15 Uhr: Das klingt erstmal ernüchternd: „Es gibt keine konkrete, heiße Spur“, teilte das Polizeipräsidium Dortmund auf Anfrage des SiegerlandKuriers mit.

Mord an Kind in Herne: Marcel H. offenbar gesichtet

H. ist dringend verdächtig, am 6. März in Herne einen neunjährigen Jungen ermordet zu haben. Das Polizeipräsidium Dortmund hat die Einsatzleitung hinsichtlich des Tötungsdelikts in Herne übernommen.

Siegerlandkurier.de vor Ort berichtet: Die Kreispolizeibehörde hat sofort nach Bekanntwerden der Hinweise auf Marcel H., der sich angeblich im Raum Wilnsdorf / Elkersberg aufhalten sollte, umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Aktuell dauern diese Maßnahmen noch an. Eingebunden sind zahlreiche Streifenwagen und Diensthunde. Bereits heute Morgen gegen 5 Uhr kreiste außerdem der Polizei-Hubschrauber über der Wielandgemeinde.

Wer glaubt, den Verdächtigen gesehen zu haben oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen zu können, sollte sofort die 110 wählen und die Beobachtung konkret schildern. Die Polizei warnt: H. ist möglicherweise bewaffnet und gefährlich.

Ein Foto des aktuellen Polizeieinsatzes finden Sie hier auf unserer Partnerseite Siegerlandkurier.de.

Video: SnackTV

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