Verdächtiger kommt doch nicht in Frage

Mord an Studentin: Noch keine heiße Spur

Kufstein - Vier Monate nach dem Mord an einer französischen Studentin in Kufstein haben die Ermittler noch keine heiße Spur.

Ein möglicher Verdächtiger komme nach Analysen der Gerichtsmedizin nicht als Täter infrage, teilte der Leiter des Tiroler Landeskriminalamtes, Walter Pupp, am Dienstag mit. Der 21-Jährige soll mindestens zwei Frauen überfallen und teils schwer verletzt haben. Er war Ende April in Wien festgenommen worden. Die Polizei stelle sich auf noch lange Ermittlungen ein, sagte Pupp. Auch unter den rund 500 Hinweisen nach Veröffentlichung eines Phantomfotos sei keine heiße Spur gewesen.

Die Leiche der 20-jährigen Französin, die aus der Gegend von Lyon stammte und in Kufstein studierte, war am 12. Januar am Ufer des Inns entdeckt worden. Die junge Frau war mit einer Eisenstange erschlagen worden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Symbolbild

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