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„Notarzt hatte ihn für tot erklärt“: Als die Familie ihn identifizieren will, trifft alle der Schlag

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Von: Andreas Knobloch

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Leichenhalle (Symbolbild).
Leichenhalle (Symbolbild). © picture alliance / dpa | Ingo Wagner

Was klingt wie das schlechte Ende eines Netflix-Thrillers, in dem der Protagonist dem Tod ungewöhnlich oft von der Schippe springt, ist hier Realität.

Neu Delhi - Eine Achterbahn der Gefühle erlebte eine Familie in Indien. Sie war kurz davor ihren Verwandten Srikesh Kumar zu identifizieren, nachdem er bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Sicherlich mit eines der schlimmsten Dinge, die nahestehende Personen machen müssen. Doch kurz vor der Autopsie folgte die dicke Überraschung. Kumar lebte. Der Klinikleiter nahm sogar das Wort „Wunder“ in den Mund. Was war geschehen?

Für tot erklärt und doch am Leben? Zombie-ähnlicher Fall wühlt auf

Ein fälschlicherweise für tot erklärter Inder hat eine Nacht im Kühlraum einer Leichenhalle überlebt. Kumar schwebte am Freitag nach einem Unfall in Moradabad östlich der Hauptstadt Neu Delhi in Lebensgefahr und wurde in eine Privatklinik gebracht, wo er bei seiner Ankunft von einem Arzt für tot erklärt wurde. Anschließend wurde der vermeintlich Tote in ein staatliches Krankenhaus gebracht.

"Ein Notarzt hat ihn untersucht. Er hat keinerlei Lebenszeichen festgestellt und ihn daher für tot erklärt", sagte Krankenhauschef Rajendra Kumar am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Daraufhin sei die Polizei informiert worden. Das Unfallopfer sei bis zur Abholung durch seine Familie in den Kühlraum der Klinik-Leichenhalle gebracht worden.

Für tot erklärter Mann: Schwägerin bekam Schreck, als sie ihn an die Wangen fasste

"Als ein Polizeiteam und seine Familie kamen, um die Papiere für die Autopsie vorzubereiten, fanden sie ihn lebend vor", sagte der Krankenchef. Der 45-jährige Srikesh Kumar liege noch im Koma und werde ärztlich behandelt. "Das ist fast ein Wunder", fügte der Klinikleiter hinzu. Es werde ermittelt, warum die Ärzte ihn fälschlicherweise für tot erklärten.

„Ich fasste seine Wange an, zu meinem Glück und gleichzeitigem Schock, war er warm. Er hat geatmet“, sagte die Schwägerin laut vice.com. Kumar ist am Beatmungsgerät angeschlossen und sein Zustand weiterhin kritisch.

Dass Menschen fälschlicherweise für tot erklärt werden, kommt immer mal wieder vor. Vice beschreibt einen Fall aus dem Jahr 2020, als ein Mann in Kenia bei der Einbalsamierung aufwachte und schrie, weil in sein Bein geschnitten wurde.

Weitere kuriose Meldungen: Ein Mann war überrascht, wie lang sein Kassenzettel nach dem Kauf genau eines Produktes war. Und ein anderer Smoothie-Hersteller hat sich bei einer Variante wohl verrannt. (ank mit AFP).

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