Ungewöhnlicher Abgang

Einbrecher in NRW verblüfft sein Opfer mit absurder Aussage: Polizei kennt solche Fälle schon

Das Symbolfoto zeigt eine Wohnungsür, die von einer behandschuhten Hand aufgebrochen wird.
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Es gibt einen weiteren Fall eines „höflichen“ Einbrechers (Symbolbild).

Eine Frau in Nordrhein-Westfalen hörte morgens einen Knall aus ihrem Flur kommen. Als sie hineilte, erlebte sie eine kuriose Begegnung.

Gevelsberg - Da war das Opfer nur verblüfft: Ein Einbrecher bei der Wohnungsinhaberin entschuldigt – und ist ohne Beute geflohen. Er habe nicht gewusst, dass jemand zu Hause sei, sagte er laut Polizei zu der 52-Jährigen. Zugetragen hat sich der Vorfall am 6. September in Gevelsberg in NRW.

Die Frau traf im Flur ihrer Wohnung plötzlich auf den Unbekannten. Dann sei der Mann verschwunden.

Einbrecher mit „Manieren“? Polizei berichtet über kuriose Ausreden

Bei der Polizei kennt man solche Fälle schon. „Das kommt immer wieder vor“, sagte ein Sprecher auf tz-Anfrage. „Zahlen kann ich Ihnen zwar nicht nennen. Aber es gab schon Einbruchsfälle, wo die Verdächtigen angaben, sie hätten sich ‚in der Tür geirrt‘“.

In diesem Fall war es so, dass der Unbekannte die Wohnungstür im fünften Stock am Morgen allerdings aufgebrochen hatte. Die Bewohnerin hatte den Lärm - einen lauten Knall - gehört und nachgeschaut. Der Einbrecher ist bei dem Vorfall wohl durch die offenstehende Hauseingangstür in das Mehrfamilienhaus gekommen.

Den Mann beschrieb die Gevelsbergerin wie folgt: 20 bis 30 Jahre alt, zwischen 170 und 175 Zentimeter groß, schwarzhaarig, eine schwarze Jacke und Hose tragend, deutschsprachig mit Akzent, eventuell türkisch. Nach ihm fahndet die Polizei nun, Entschuldigung hin oder her. (frs)

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