Spaziergängerin findet Leiche

Vermisster (†52) aus NRW tot aufgefunden: Schlimmes Ende einer tagelangen Suche

Rhein bei Monheim
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Blick auf den Rhein bei Monheim (Symbolfoto).

Die schlimmen Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Ein Vermisster aus NRW ist laut Polizei tot aufgefunden worden.

Monheim am Rhein - Ein 52-jähriger Mann ist am Abend des 7. Februar aus dem Zimmer eines Alten- und Pflegeheims in Monheim am Rhein bei Mettmann (NRW) verschwunden. Rund zwei Wochen später herrscht traurige Gewissheit: Die Leiche des Mannes wurde aufgefunden. Das teilte die Polizei in Mettmann mit.

Monheim am Rhein (NRW): Vermisster tot aufgefunden

Der psychisch erkrankte Mann hatte sein Zimmer in dem Heim am 7. Februar verlassen und war daraufhin nicht mehr zurückgekehrt. Die Polizei hatte mehrere Tage lange unter Einbindung starker Kräfte nach dem Monheimer gesucht, wobei auch Personenspürhunde und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt wurden. 

Am 22. Februar (Montag) gegen 18.30 Uhr entdeckte laut Polizei eine 80-jährige Spaziergängerin an der Bleer Straße in Monheim am Rhein in einem angrenzenden Waldstück einen leblosen Körper. Die Frau verständigte daraufhin die Polizei. Diese stellte fest, dass es sich hierbei zweifelsfrei um den Leichnam des als vermisst gemeldeten Monheimers handelte.

Monheim am Rhein (NRW): Polizei vermutet Tod durch Erfrieren oder innere Ursache

Wie die Polizei am 23. Februar mitteilt, ergaben erste Ermittlungen sowie die kriminalpolizeiliche Leichenbesichtigung keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, auf einen Unfall oder einen Suizid. Vielmehr geht die Polizei aufgrund der Auffindesituation von einem Tod durch Erfrieren oder einer inneren Ursache aus. Der Mann war mitten in der Kältewelle in Deutschland verschwunden. Der genaue Todeszeitpunkt stand zunächst nicht fest und ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Noch in der Nacht haben Polizeibeamte Angehörige des Verstorbenen über den Tod ihres Familienmitglieds informiert. (lin)

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