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OB-Wahl in Tübingen: Tritt Boris Palmer ohne Rückendeckung einer Partei an?

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Von: Julian Baumann

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Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen, aufgenommen bei der Verleihung einer Ehrenbürgerwürde im Rathaus.
Boris Palmer könnte parteilos bei der Oberbürgermeisterwahl in Tübingen im Herbst antreten. © Bernd Weißbrod/dpa

Im Herbst wählt Tübingen einen neuen Oberbürgermeister. Der Amtsinhaber Boris Palmer könnte ohne Rückendeckung der Grünen antreten.

Tübingen - Wenn im Herbst ein neuer Oberbürgermeister für die Universitätsstadt Tübingen gewählt wird, heißt er Kandidat der Grünen wohl nicht Boris Palmer. Der Amtsinhaber gab bekannt, sich aufgrund des laufenden Parteiauschlussverfahrens gegen ihn, nicht bei der Urwahl seiner Partei aufstellen zu lassen. Stattdessen könnte der umstrittene Politiker, der die Geschicke der Stadt bereits seit 15 Jahren leitet, aber parteilos antreten. Bislang steht seine Teilnahme aber noch nicht offiziell fest.
BW24* enthüllt, warum Boris Palmer bei der Oberbürgermeisterwahl in Tübingen parteilos antreten könnte.

Aufgrund von mehreren kontroversen Aussagen wollten die Grünen Boris Palmer schon mehrfach aus der Partei ausschließen. Beim letzten Mal stellte sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann aber schützend vor seinen Parteikollegen. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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