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Österreichs Kanzler Schallenberg: Komplett-Lockdown ab Montag und Impfpflicht für ALLE

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Von: Michelle Brey, Jennifer Lanzinger

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Karl Nehammer, Alexander Schallenberg und Wolfgang Mückstein.
Karl Nehammer, Alexander Schallenberg und Wolfgang Mückstein. (Archivbild) © GEORG HOCHMUTH / APA / AFP)

Österreich meldet Corona-Rekordzahlen. Die Regierung verkündet einen bundesweiten Lockdown und weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Update vom 19. November, 11.46 Uhr: Die österreichische Regierung hat weitreichende Corona-Maßnahmen ergriffen. In einer Pressekonferenz haben Kanzler Alexander Schallenberg, Gesundheitsminister Wolfgang Mückenstein sowie Michael Ludwig die Schutzmaßnahmen vorgestellt. Es werde „ein Lockdown wie im letzten Jahr“, sagte Schallenberg. Die neuen Regelungen werden ab Montag (22. November) bundesweit gelten.

Folgende Corona-Schutzmaßnahmen werden in Kraft treten:

Einreise nach Österreich: Was gilt?

Auch an der Einreise nach Österreich wurde nachjustiert. So müssen Ungeimpfte an der Grenze künftig einen PCR-Test vorweisen. Ab Montag werden Antigen-Schnelltests nicht mehr akzeptiert. In Deutschland gilt laut Robert-Koch-Institut fast ganz Österreich als Hochrisikogebiet.

„Lockdown wie im letzten Jahr“: Österreichische Regierung beschließt neue Corona-Regeln

Update vom 19. November, 11.10 Uhr: „Es wird ein Lockdown sein, wie im letzten Jahr - auch mit Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich“, macht Kanzler Alexander Schallenberg auf eine Nachfrage hin klar. „Wir erfinden das Rad nicht neu“, sagt er auch in Bezug auf die Maskenpflicht. Es gelte, auf bereits Bewährtes zurückzugreifen.

Update vom 19. November, 10.58 Uhr: Die Botschaft der Ärzte in Österreich sei klar. „Wir müssen nun handeln. Sonst kollabiert das System“, sagt Günther Platter. Der Lockdown sei eine „Notbremsung“, betont er. „Wir müssen die drei Wochen nutzen, dass sich so viele wie möglich impfen lassen“, appelliert Platter. Neben erster und zweiter Impfung sei auch der dritte Piecks „sehr wichtig“. Wenn man sich jetzt zusammenreiße, dann könne man eine „fünfte Welle“ verhindern. „Man konnte eine Einigung zwischen Bund und Ländern erreichen“, sagte Platter hinsichtlich der umfassenden Maßnahmen. ÖVP, SPÖ und Grüne seien sich einig.

Auf die Frage eines Journalisten in Bezug auf Schulen antwortet Kanzler Schallenberg: „Es gibt Präsenzunterricht. Eltern sei es freigestellt, die Kinder zu Hause zu lassen. Es werde appelliert, dies, wo es möglich ist, auch umzusetzen. Entscheidungen in Bezug auf Schulen seien immer schwierig.

Update vom 19. November, 10.40 Uhr: Der Lockdown werde nach 20 Tagen für Geimpfte enden. Für Ungeimpfte werde das nicht gelten. Für diese Gruppe sollen auch weiterhin Einschränkungen gelten. „Wir brauchen eine höhere Impfrate“, verdeutlicht Mückenstein noch einmal. Der einzige Weg aus der Pandemie sei die Impfung. Die allgemeine Impfpflicht soll dabei helfen. In Bezug auf die dritte Impfung sagt Mückenstein: „Die dritte Dosis ist nach vier Monate empfohlen.“ Der Grüne Pass sei nur noch 7 Monate gültig. „Holen Sie sich die dritte Dosis“, appelliert er, „nur gemeinsam schaffen wir den Weg aus der Pandemie.“

Corona-Hammer in Österreich: Bundesweiter Lockdown beschlossen - Impfpflicht kommt 2022

Update vom 19. November, 10.27 Uhr: „Ab Montag für maximal 20 Tage wird einen bundesweiten Lockdown geben“, verkündet Schallenberg den nächsten Hammer. Nach zehn Tagen solle dieser evaluiert werden. Spätestens am 12. Dezember ende der Lockdown für Geimpfte. „Niemand von uns setzt freiwillig Schritte, die die Freiheit einschränken. Wir müssen diese Maßnahmen beschließen und wir tragen sie auch alle mit. Es schmerzt enorm, dass wir solche Maßnahmen treffen müssen“, wird Schallenberg deutlich. „Ich bitte Sie alle um Ihre Mithilfe. Tragen Sie diese Maßnahmen mit. Damit das Weihnachtsfest für die Geimpften und Geschützten gesichert ist“, appelliert er.

Update vom 19. November, 10.20 Uhr: „Trotz monatelanger Überzeugungsarbeit ist es uns nicht gelungen, genug Menschen davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen“, so Kanzler Schallenberg. Der Lockdown für die Ungeimpften habe die Impfquote erhöht - allerdings nicht ausreichend. Nun müsse man „der Realität ins Auge schauen“, sagt Schallenberg. Es gebe zu viele politische Kräfte, die gegen die Impfung seien - das sei „verantwortungslos“. „Wir haben uns zu einem sehr schwierigen Beschluss durchgerungen. Zu dem Beschluss eine bundesweite Impfpflicht einzuleiten.“ Diese gelte ab dem 1. Februar 2022. Die Impfquote sei der einzige Weg aus dem „Teufelskreis“ herauszukommen.

Update vom 19. November, 9.55 Uhr: Die Corona-Lage in Österreich ist dramatisch. Die Infektionszahlen steigen immer weiter in die Höhe, die Krankenhäuser kommen an ihr Limit. Die österreichische Regierung um Kanzler Alexander Schallenberg und Gesundheitsminister Wolfgang Mückenstein haben sich deshalb offenbar für drastische Schritte entschieden. Wie österreichische Medien übereinstimmend berichten, soll es zu einem bundesweiten Lockdown sowie einer Impfpflicht für alle kommen. Die vorgesehene Pressekonferenz wurde auf 10.15 Uhr nach hinten verschoben.

Österreich fährt runter! Bundesweiter Lockdown wohl beschlossen - Offenbar auch Impfpflicht für alle

Erstmeldung vom 19. November: Wien - Die Corona-Zahlen steigen in Deutschland seit Wochen stark an, doch auch Österreich hat mit einer immer dramatischeren Lage zu kämpfen. am Freitag wollen nun offenbar Regierung und Bundesländer in Österreich über eine Verschärfung der Maßnahmen beraten. Bereits im Vorfeld wurden Forderungen nach einem neuen landesweiten Lockdown nach. Wie nun bereits durchgesickert ist: genau dieser bundesweite Lockdown soll nun offenbar tatsächlich beschlossen werden.

Österreich fährt runter! Bundesweiter Lockdown wohl beschlossen - Kanzler will Geimpfte um „Solidarität“ bitten

Bereits am Donnerstag kündigten die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg an, bei einer Nicht-Einigung im Alleingang einen Lockdown zu verhängen. Doch wie die österreichische Zeitung Krone nun berichtet, soll der bundesweite Lockdown für alle ab Montag in Kraft treten. Dieser gelte dann für zehn Tage, auch Schulen sollen dann wieder schließen. Wie das Blatt weiter berichtet, soll der Lockdown einmalig um weitere zehn Tage verlängert werden können. Für Ungeimpfte gelte dieses Maximum allerdings nicht, sie könnten auch nach den 20 Tagen im Lockdown bleiben.

Wie die Krone weiter berichtet, soll die Regierung den bundesweiten Lockdown am Vormittag in einer Pressekonferenz verkünden. Bundeskanzler Alexander Schallenberg soll demnach alle gegen das Coronavirus geimpften Personen um „Solidarität“ bitten wollen. Wie die Krone weiter berichtet, soll auch eine allgemeine Impfpflicht im Raum stehen. Diese könnte ab Januar 2022 in Kraft treten. Bestätigt sind diese Informationen allerdings noch nicht.

Erst am Donnerstag wurden in Österreich absolute Rekord-Zahlen gemeldet. 15.145 Personen hatten sich innerhalb von 24 Stunden nach offiziellen Angaben mit dem Coronavirus infiziert. Damit wurde in dem Land mit rund 8,9 Millionen Einwohnern insgesamt die Schwelle von einer Million bestätigter Infektionen seit Pandemie-Beginn überschritten.

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