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Reisebus stürzt in Österreich Hang hinunter und überschlägt sich: Mehrere Schwerverletzte

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Von: Patrick Huljina

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Reisebus in Österreich stürzt Hang hinunter - Verletzte.
Bei dem Reisebus-Unfall nahe Bad Mitterndorf in Österreich gab es mehrere Verletzte. © Zand/BFV LIEZEN/APA/dpa

Ein Reisebus-Unfall in der Steiermark hat in der Nacht zum Freitag einen Großeinsatz in Österreich ausgelöst. 24 Personen wurden verletzt, vier davon schwer.

Bad Mitterndorf - In der Nacht zum Freitag (23. September) hat sich in Österreich ein schwerer Reisebus-Unfall ereignet. Am späten Donnerstagabend gegen 22.40 Uhr ist das Fahrzeug laut Angaben der Polizei in der Nähe von Bad Mitterndorf im Salzkammergut in der Steiermark von der Straße abgekommen. Anschließend sei der Bus einen Hang hinuntergestürzt und habe sich dabei überschlagen. Der Unfall löste einen Großeinsatz aus.

Reisebus-Unfall in Österreich: Fahrzeug stürzt Hang hinunter und überschlägt sich

In dem Reisebus aus dem steirischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld befanden sich nach Polizeiangaben insgesamt 32 Personen. Das Fahrzeug kam laut den Einsatzkräften „aus bislang unbekannter Ursache“ von der B145 auf dem Weg von Bad Mitterndorf in Richtung Grundlsee ab. Bilder vom Unfallort zeigen, dass der Bus erst unmittelbar neben einem Teich wieder zum Stehen gekommen ist. In Mittelfranken ereignete sich am Donnerstag ebenfalls ein Bus-Unfall.

Durch den Hangabsturz und den Überschlag wurden insgesamt 24 der 32 Insassen verletzt. Laut Feuerwehr konnten sich alle Personen, die im Reisebus waren, selbst befreien. Niemand sei eingeklemmt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden „alle Betroffenen in geeigneter Form erstversorgt“. Die 20 Leichtverletzten wurden demnach in umliegenden Krankenhäusern medizinisch betreut. Alle Unverletzten konnten in ihre Unterkünfte gebracht werden.

Bus-Unfall in der Steiermark: Schwerverletzte teils mit Rettungshubschraubern abtransportiert

Wie das Nachrichtenportal oe24.at berichtet, wurden zwei Schwerverletzte mit Rettungshubschraubern in die Krankenhäuser in St. Pölten und Salzburg geflogen. Die anderen beiden schwer verletzten Unfallopfer wurden demnach mit Rettungswagen in die näher gelegenen Krankenhäuser nach Bad Ischl und Rottenmann transportiert.

Der Großeinsatz mit mehreren Rettungskräften, Feuerwehren, zwei Rettungshubschraubern und auch Polizeistreifen aus dem benachbarten Bundesland Oberösterreich dauerte auch in der Nacht an. Erste Streifen konnten den Unfallort in der Nähe von Bad Mitterndorf allerdings bereits kurz nach Mitternacht wieder verlassen. (ph)

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