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Junge Touristin posiert für Foto, doch plötzlich rutscht sie in die Tiefe - Freund muss Tragödie mit ansehen

Ein Mann und eine Frau sind auf einem steinernen Berggipfel zu sehen. Im Hintergrund sind weitere Berge. (Symbolbild)
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Junge Touristin posiert für Instagram - doch dann ereignet sich eine Tragödie (Symbolbild)

Eine 23-jährige Touristin posierte beim Wandern für ein Bild. Im Anschluss ereignete sich eine schreckliche Tragödie. Ihr Lebensgefährte konnte nicht mehr eingreifen.

  • Eine 23-Jährige verunglückt beim Wandern in Österreich.
  • Ihr Lebensgefährte (28) konnte nur zusehen.
  • Für ein Foto nahm die Tschechin die gefährliche Situation in Kauf.

Sankt Nikolai/Steiermark - Ein falscher Schritt löste ein tödliches Unglück aus. Auslöser dafür war das Posieren einer 23-Jährigen für ein Bild ihrer Wanderung. Die Frau war am Dienstagmittag zusammen mit ihrem Lebensgefährten (28) und zwei Hunden in Sankt Nikolai im Sölktal wandern. Das Pärchen war von der Kaltenbachkehre über die Kaltenbachseen in Richtung des 2433 hohen Deneck unterwegs. Auf diesem Weg bieten sich zahlreiche atemberaubende Motive für Erinnerungsbilder.

Junge Touristin posiert für Instagram - doch dann ereignet sich eine Tragödie

Wie oe24 berichtet, bat die 23-Jährige auf dem Weg zwischen der Kaltenbachkehre und den Kaltenbachseen ihren Freund, sie für Instagram zu fotografieren. Dafür stellte sie sich an einen steil abfallenden Felsen. Die junge Frau rutschte aus und stürzte 150 Meter in die Tiefe. Ihr Lebensgefährte musste den tragischen Unfall mit ansehen und alarmierte umgehend den Rettungsdienst.

Wie oe24 schreibt, konnte die Notärztin lediglich den Tod der jungen Tschechin feststellen. Die örtliche Polizei geht von einem Unfall aus und hält ein Fremdverschulden nicht für möglich. Die Leiche der Verunfallten wurde von einem Polizeihubschrauber geborgen und zur Beerdigung freigegeben.

Unfall in den Bergen keine Seltenheit - Die Bergwacht hat mit vielen Fällen zu kämpfen

Nicht nur in Österreich haben die Notärzte und die Bergwacht mit Unglücken zu kämpfen. Auch in Deutschland kommt es aktuell immer wieder zu tragischen Unfällen. Auslöser dafür ist meist ein leichtsinniger Umgang mit Gefahrensituationen oder auch eine Selbstüberschätzung der Wanderer. Ein trauriges Ende nahm auch eine Bergtour im in den bayrischen Alpen. Eine Frau sagte ihrem Mann am Telefon er brauche sich keine Sorgen machen, doch sie kam nicht.

Eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ führte zu einem tragischen Unglück: Ein Mann stürzte bei einer Wanderung auf der Zugspitze ab. Die Rettungskräfte waren zwei Tage im Einsatz um die Leiche des Mannes zu bergen.

Die französische Kletter-Hoffnung Luce Douady ist ebenfalls bei einem Absturz in den Bergen ums Leben gekommen. Sie war erst 16 Jahre alt.

Im Video: 36-Jähriger spurlos verschwunden - Hunderte Rettungskräfte bei Suche im Einsatz

Ein junger Polizist ist bei einem Spaziergang vor seinem Dienst von einem Bären angegriffen worden. Der 24-Jähriger hat die Attacke mit schweren Verletzungen überlebt.

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