100 Einsatzkräfte beteiligt

Tödliches Unglück in Österreich: Klippenspringer stirbt nach 40-Meter-Sprung in Wolfgangsee

Wolfgangsee Österreich
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Ein 26-jähriger Klippenspringer verunglückte tödlich im österreichischen Wolfgangsee. (Archivbild)

Ein 26-jähriger Klippenspringer verunglückte am Sonntag tödlich im Wolfgangsee in St. Gilgen, Österreich. Eine großangelegte Suchaktion nach dem Verunglückten sorgte für traurige Gewissheit.

St. Gilgen - Am Sonntag ereignete sich ein tragisches Unglück am Wolfgangsee in Österreich. Ein Klippenspringer war im Wolfgangsee in St. Gilgen tödlich verunglückt. Der 26-jährige Salzburger war nach Angaben der Polizei auf die bei Klippenspringern beliebte Falkensteinwand geklettert und schließlich aus etwa 40 Metern Höhe in den See gesprungen.

Die Polizei St. Gilgen erklärt weiter, dass der Salzburger während seines Sprunges nach hinten gekippt war und daher in Rückenlage auf das Wasser prallte. Der 26-Jährige tauchte nach diesem Sprung nicht wieder auf. Daraufhin leiteten die Freunde des Verunglückten eine sofortige Suche nach ihm ein und alarmierten die Rettungskräfte.

Tödliches Unglück in Österreich: Klippenspringer stirbt nach 40-Meter-Sprung in Wolfgangsee

Bereits wenige Minuten nach dem Unglück sei bereits die Wasserrettung eingetroffen, der Verunglückte aber blieb vermisst. Wasserrettung, Feuerwehr sowie die Polizei St. Gilgen waren mit sieben Booten und Spezialgerät an der Suche nach dem verunglückten Sportler beteiligt. Zusätzlich waren der Rettungshubschrauber sowie der Polizeihubschrauber im Einsatz.
Da die Falkensteinwand auch unter der Wasseroberfläche mehr als 100 Meter steil abfällt, wurde die Suche nach dem 26-Jährigen erschwert.

Große Suchaktion: 100 Einsatzkräfte suchen den verunglückten Klippenspringer

Gegen 13.30 Uhr, zwei Stunden nach dem missglückten Sprung, konnte mithilfe eines Sonargeräts endlich ein Anhaltspunkt gefunden werden, so die Polizei. Schließlich konnte der Tote um 15.30 Uhr von speziell ausgebildeten Tauchern und eines Tauchroboters aus 60 Metern Tiefe geborgen werden. Insgesamt waren rund 100 Leute an dem schwierigen Einsatz beteiligt.

Was genau schief gelaufen sei, müsse noch geklärt werden. Die Absprungstelle sei deutlich über jener gelegen, die normalerweise von den Klippenspringern genutzt werde, sagte Einsatzleiter Michael Pacher gegenüber der APA. Vergangenen Mittwoch ereignete sich am Rhein ein Unglück. Zwei Mädchen aus Duisburg waren offenbar von der Strömung mitgerissen worden. Nun wurden zwei Leichen in den Niederlanden angespült. (jsch)

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