Zwölf Stunden Twitter-Marathon

Münchner Oktoberfest 2018: Polizei veräppelt Betrunkene und Kiffer - #Wiesnwache

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Die Polizisten auf dem Oktoberfest müssen bzw. dürfen auch mal als Fotograf herhalten.

Einen halben Tag lang bietet die Münchner die Polizei Gelegenheit, virtuell den Arbeitsalltag auf dem größten Volksfest der Welt live zu erleben. Eine Prise Humor darf nicht fehlen.

München - Unter dem Hashtag #Wiesnwache gewährt die Münchner Polizei 12 Stunden lang Einblick in ihren Arbeitsalltag auf dem größten Volksfest der Welt - wie in den Jahren zuvor mit einem Augenzwinkern. „Wer randaliert, darf bei uns einchecken: Ein Betrunkener fliegt aus einem Festzelt und versucht trotzdem immer wieder einzudringen. Wir haben uns seiner angenommen“, berichteten die Beamten einige Stunden nach dem Start ihres Twittermarathons um 12 Uhr mittags.

Wenig später folgt der nächste Betrunkenen-Einsatz: „Jemand wurde „ungerechtfertigt“ des Zeltes verwiesen...den Rest konnten wir am Notruf nicht verstehen. Wir können uns aber vorstellen, warum er das Zelt verlassen musste...“ Oder auch: „Zwei Italiener haben das mit der Wiesn falsch verstanden und hatten Gras dabei. Sie sind jetzt in der K-Wache auf dem betonierten, graslosen Boden der Tatsachen angekommen“.

„Prazn weg!“ ist keine höfliche Bitte

Rund 600 Beamte arbeiten auf der Wiesnwache, die es nur während des Oktoberfests gibt - in dieser Zeit immerhin die größte Polizeidienststelle Bayerns, wie der geneigte Twitter-Leser erfuhr. Und eine Lektion Bairisch gab's obendrauf: „Prazn weg! - ist keine höfliche Bitte, sondern die dringende Aufforderung einer Frau, sie in Ruhe zu lassen!“

Alle News und Hintergründe gibt‘s im Oktoberfest-Ticker 2018 von tz.de* 

Mit steigendem Alkoholkonsum könnte sich auch die Zahl der Fehltritte erhöhen. Im vergangenen Jahr füllten sich Wiesnwache und Twitterkanal der Polizei am Abend. „Die Kundenzufriedenheit unserer Zellen spricht sich rum...“, kommentierten die Beamten seinerzeit.

dpa

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