1. tz
  2. Welt

Omikron in Österreich jetzt dominant: Corona-Gipfel steht an - Folgen für Bayern?

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Richard Strobl

Kommentare

Ein Auto passiert auf der Bundesstraße 171 zwischen Kiefersfelden und Kufstein den Grenzübergang nach Österreich.
Ein Auto passiert auf der Bundesstraße 171 zwischen Kiefersfelden und Kufstein den Grenzübergang nach Österreich. © Lennart Preiss/dpa

Die ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus ist in Österreich jetzt dominant. Ein neuer Gipfel könnte nun neue Regeln bringen.

Wien - Die hochansteckende Omikron-Mutante ist in Österreich bereits die vorherrschende Variante des Coronavirus. Das geht aus vorläufigen Zahlen zum Jahresende hervor. Bei einem Corona-Gipfel ab Dienstag könnten nun neue Einschränkungen beschlossen werden.

Omikron in Österreich: Corona-Variante nun dominant

Zum Jahresende wurden in Österreich mehr Omikron- als Delta-Fälle gezählt, wie aus aktualisierten Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit vom Montag hervorgeht. In der letzten Kalenderwoche 2021 wurden demnach 4360 Omikron-Fälle nachgewiesen und 2915 Delta-Fälle. Für die Kalenderwoche 52 seien aber noch Nachmeldungen zu erwarten, betonte die Agentur. Zudem handle es sich bei den Sequenzierungen vor allem außerhalb der Hauptstadt Wien nur um Stichproben. Insgesamt nahm die Zahl der Neuinfektionen in Österreich zuletzt wieder deutlich zu: Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte binnen weniger Tage von 170 auf rund 260 Fälle pro 100 000 Einwohner.

Corona-Gipfel in Österreich: Reagiert Politik auf Omikron-Welle?

Noch während seines Urlaubs lud Österreichs Kanzler Karl Nehammer zuvor zum nächsten Corona-Gipfel. Am Dienstag kommen die Experten der Corona-Krisenkoordination GECKO zusammen, berichtet unter anderem oe24.at. Bei dem Treffen geht es demnach auch darum, ob wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante die Corona-Regeln verschärft werden.

Wegen der steigenden Infektionszahlen durch die Omikron-Variante erwartet man in der GECKO-Kommission „sehr rasche Veränderungen“, zitiert das Portal einen Sprecher. Am aktuell gültigen strengen Maßnahmenpaket wolle man festhalten. Somit werden neben dem Lockdown für Ungeimpfte, auch die Sperrstunde und die Einreisebeschränkungen für Ungeimpfte wohl weiter gelten.

Die Kommission will die Ergebnisse der Beratungen dann am Donnerstag mit den Länderchefs und der Regierung diskutieren. Heißt: Am Donnerstag könnten neue Regeln verkündet werden. Ob und welche Folge die Omikron-Dominanz für Bayern hat, ist aktuell noch nicht absehbar. (rjs/dpa)

Auch interessant

Kommentare