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Onlinegeschäft mit illegal gehandelten Welpen floriert kurz vor Weihnachten

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Von: Franziska Vystrcil

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Ein illegal eingeführter Labradorwelpe wurde in Stuttgart beschlagnahmt und wird von Tierschützern mit Wasser versorgt.
Diese traurigen Augen sprechen Bände: PETA rettete im September zwei Labradorwelpen in Stuttgart. Der illegale Welpenhandel erlebt vor Weihnachten erneut einen Boom. © PETA

Tiere sind keine Geschenke. Und doch boomt gerade in der Vorweihnachtszeit das Geschäft mit Welpen. Das machen sich auch Kriminelle zu Nutzen.

Stuttgart - Bei Onlineplattformen kann man sich momentan vor Angeboten kaum retten: Welpen jeglicher Rasse werden dort zum Kauf angeboten. Von Spottpreisen von wenigen hundert Euro bis hin zu Angeboten, die über 2.000 Euro gehen, ist alles vorhanden. Doch wie seriös sind diese Inserate? Aus Erfahrung der Tierschützer finden sich unter ihnen auch illegale Händler, die die Welpen aus dem Ausland nach Deutschland schmuggeln. Ohne Impfschutz und ohne Papiere.

BW24* hat mit PETA und dem Stuttgarter Tierheim über das grausame Geschäft des Welpenhandels gesprochen.

„Der illegale Tierhandel ist das drittgrößte illegale Geschäft nach dem Drogen- und Waffenhandel“, sagt Jana Hoger, PETAs Fachreferentin für tierische Mitbewohner, gegenüber BW24*. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit floriert das Geschäft wieder - zum Leidwesen der Tiere. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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