Mann oder Pudel?

Nein, hier läuft kein Mann in den Wald! Optische Täuschung wird zum Internet-Hit

Eine optische Täuschung? Das Bild wird zum Netz-Hit.
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Eine optische Täuschung? Das Bild wird zum Netz-Hit.

Ein Bild sorgt gerade für Aufregung in den sozialen Medien. Handelt es sich um einen Mann mit Rucksack oder um einen schwarzen Pudel? Die optische Täuschung führt zu wilden Diskussionen.

  • Terri Babers veröffentlichte zunächst auf Facebook ein Bild von einem Winter-Spaziergang in Alaska.
  • Das Bild wurde zum viralen Social-Hit, die Menschen fragten sich: Ist darauf ein Hund oder ein Mann zu sehen?
  • Die optische Täuschung konnte inzwischen aufgeklärt werden.

Alaska/USA - Eine optische Täuschung sorgt gerade für Verwirrungen im Netz. So postete Terri Babers ein Bild von einem Spaziergang im Schnee auf ihrer Facebook-Seite. Darunter entbrannten plötzlich die Diskussionen der Nutzer:innen. Denn je nach Blickwinkel nahmen die Menschen den schwarzen Fleck vor dem verschneiten Wald ganz anders wahr.

Mann oder Pudel? Schnee-Bild sorgt für Verwirrung

So dachten die einen, es handle sich um einen Mann, der in den Wald hineinläuft und einen Rucksack trägt. Andere waren der Meinung: Es handelt sich um einen schwarzen Pudel, der gerade aus dem Wald hinausläuft. Aufgrund der Diskussion ging das Bild viral und wurde überall auf Facebook geteilt. Auch auf Twitter und Meme-Seiten auf Instagram wurde es schnell zum Highlight. Der Sohn von Terri Babers aus Atlanta stellte fest und zeigte es seiner Mutter. Von deren Facebook-Profil ist der Beitrag inzwischen wieder verschwunden, doch die Dailymail hat einige der Kommentare festgehalten.

Dieses Bild sorgt für eine optische Täuschung.

„Ich habe eine Weile gebraucht“ - Menschen diskutieren in den sozialen Netzwerken

„Ich habe fast aufgegeben“, schreibt eine Person. Ein Mensch ist der festen Überzeugung; „Das ist ein Typ mit einer Jacke und einem Hut, der in den Wald läuft. Ich kann an der Gangart erkennen, dass es ein Mensch ist.“ Hunderte erkannten aber auch, dass ihre anfängliche Einschätzung des Bildes falsch war, nachdem sie das Foto analysiert hatten. „Ich habe eine Weile gebraucht, um das herauszufinden“, kommentierte eine Person dazu.

Ein Nutzer, der sofort einen Hund erkannte, schrieb: „Warum kann ich den Mann nicht sehen? Ich sehe nur den Hund.“ Ihm schließt sich eine andere Person an, für die die Sache klar zu sein scheint: „Ich bin neugierig, wie die Leute, die einen Mann rennen sehen, die Tatsache erklären können, dass der rennende Mann einen riesigen Hundekopf hat, der aus ihm herauskommt. Ein Zeichner hat auf Twitter die beiden unterschiedlichen Wahrnehmungen per Skizze veranschaulicht.

Ein Twitter-Nutzer zeigt per Zeichnung die beiden Varianten der Wahrnehmung.

Ob Pudel oder Mann ist auch eine Frage der Psyche

Die Auflösung: Tatsächlich handelt es sich um den schwarzen flauschigen Pudel von Terri Babers. Sein Name ist „Bob Marley“ und er läuft in Fairbanks, Alaska, in den USA aus einem verschneiten Wald hinaus auf sein Frauchen zu.

Was man zuerst sieht, ist auch eine Frage der Psychologie, wie der Psychologe Lee Chambers gegenüber der Zeitung Sun erklärt. Grundlegend für die Wahrnehmung ist der Punkt, an dem die Augen zum ersten Mal auf das Bild fokussieren. Aber auch der psychische Zustand kann ausschlaggebend sein. „Wenn Sie gerade ängstlich sind, sehen Sie den Mann viel eher auf der Flucht und sehen das Bild von einem bedrohlicheren Standpunkt aus“, so Chambers.

Neuer Haarschnitt gegen die Verwechslungsgefahr

Inzwischen hat „Bob Marley“ aber einen Haarschnitt bekommen, wie seine Besitzerin auf ihrem Instagram-Kanal zeigt. Die Verwechslungsgefahr sollte sich damit also nun minimiert haben.

Auf Twitter schreibt ihr Sohn Joseph nun: „Das war lustig, aber ‚Bob Marley‘ muss zurück zur Arbeit“. Laut Joseph arbeitet der Hund mit Terri Babers als „Life Coach“. (jh)

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