Priester sollen bescheidene Autos fahren

Papst Franziskus mistet Nobelkarossen aus

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Papst Franziskus sortiert im Fuhrpark des Vatikans aus.

Rom/Bogota - Nach seinem Appell an Priester, bescheidene Autos zu fahren, hat Papst Franziskus am Donnerstag die Parkgarage im Vatikan inspiziert.

Dazu habe sich der Papst spontan entschlossen, hieß es aus Vatikankreisen. Zuvor hatte Franziskus gemahnt, es tue ihm im Herzen weh, wenn ein Priester das neueste Modell eines Auto fahre. Vielmehr sollten die Geistlichen auf bescheidenere Wagen umsteigen und die Ersparnisse den Armen geben.

Ein Geistlicher in Kolumbien hatte nach der Ermahnung des Papstes am Mittwoch bekanntgegeben, dass er sein Mercedes Cabrio E200 verkaufen wolle. Das weiße Gefährt mit schwarzem Dach sei zwar ein Geschenk seiner vier Brüder, sagte Pfarrer Hernando Fayid dem Fernsehsender RCN. Aber es schmerze ihn nicht, es wegzugeben. Der 47-Jährige rechnet mit einem Erlös von etwa 63 000 Dollar für die Nobelkarosse.

AP

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