Crash auf der Schnellstraße

Nächster heftiger Vorfall: Mann düst mit E-Roller auf Autobahn - und verunglückt tödlich

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E-Scooter sind auf Autobahnen nicht erlaubt. Die Fahrt eines Mannes endete mit einem tödlichen Unfall.

Nicht nur in Deutschland sorgen die neuen E-Roller für häufige Unfälle. Besonders dramatisch ist nun ein Vorfall aus Frankreich. Ein Mann starb mit einem Scooter auf der Autobahn.

Vélizy-Villacoublay - Ein Mann ist in Frankreich mit einem E-Tretroller auf eine Autobahn gefahren und tödlich verunglückt. Der Tretroller-Fahrer sei südlich der Hauptstadt Paris auf der A86 mit einem Motorradfahrer zusammengestoßen, berichtete die Tageszeitung „Le Parisien“ am Samstag in Berufung auf die Polizei. Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitagabend gegen 23 Uhr in der Nähe der Gemeinde Vélizy-Villacoublay.

Mann fährt mit E-Roller auf die Autobahn - und verunglückt tödlich  

Der Fahrer des Tretrollers war dem Bericht zufolge sofort tot. Der Motorradfahrer sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Warum der Mann mit dem E-Tretroller auf die Autobahn gefahren war, war zunächst unklar. Die Roller sind auf Schnellstraßen nicht erlaubt, in ganz Europa gelten strenge Regeln bei der Nutzung. In Frankreich ist es bereits zu mehreren tödlichen Unfällen mit E-Tretrollern gekommen.

Auch in Deutschland kommt es reihenweise zu Unfällen und Verstößen mit den neuen E-Scootern. Die Münchener Polizei kommt aus dem Klagen und Mahnen kaum mehr heraus. Eine Großkontrolle sollte für für Klarheit bei den Suff-Piloten führen. Davon berichtete TZ.de*. Das Verletzungsrisiko beim Scooter-Fahren ist nicht zu unterschätzen. Beim Überholen eines Lkws kam es indes bei Salzgitter unweit von Braunschweig zu einem tödlichen Motorrad-Unfall. Ein Mann verlor dabei seine Ehefrau, wie nordbuzz.de berichtet*. Ein Mann aus Bayern hat derweil seine Frau auf einem Parkplatz an einer Autobahn vergessen, wie Merkur.de* berichtet. Bei einer Verkehrskontrolle in München ergriff plötzlich der betrunkene Fahrer eines E-Rollers die Flucht - und verletzte dabei auch noch einen Polizisten (tz.de*). E-Scooter liegen im Trend. Dem Kassenarzt-Chef dagegen sind sie ein Dorn im Auge - sie seien extrem gefährlich. Ein Unfallforscher widerspricht.

Bei einem Wohnungsbrand in München verletzten sich zehn Personen. Der Hintergrund: Der Akku eines E-Scooters ging in der Wohnung in Flammen auf.

Der Oktoberfest-Wahnsinn steht bevor: ein erster E-Scooter-Anbieter will jetzt mit einer Methode gegen Betrunkene vorgehen.

dpa

*tzde, nordbuzz.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerks von Ippen-Digital.

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