"Paula" rast über Kuba

Havanna - Wirbelsturm “Paula“ ist über den Westen Kubas gezogen und hat die Insel mit schweren Regenfällen heimgesucht. In Havanna wurde der Strom abgeschaltet, Bäume stürzten um und Straßen standen unter Wasser.

Der Sturm hatte sich vor seinem “Landgang“ in der Provinz Pinar del Rio zu einem Tropensturm mit 90 Stundenkilometern abgeschwächt.  “Paula“ werde allerdings weiter an Kraft einbüßen und sich zu einer Tropischen Depression auflösen, hieß es im jüngsten Bericht des US-Hurrikanzentrums in Miami.

Die Behörden hatten die Einwohner im Westen der größten Antilleninsel aufgefordert, sich vor dem Wirbelsturm und dessen Regen zu schützen. Die frisch eingesäten Tabakkulturen, aber auch andere landwirtschaftliche Kulturen wurden mit Folien abgedeckt, Vieh in sichere Gebiete transportiert. In der Provinz Pinar del Rio und auf der südlich vorgelagerten Isla de la Juventud, hatten vor zwei Jahren Wirbelstürme erhebliche Verwüstungen angerichtet. Nach Angaben der Meteorologen ist “Paula“ allerdings ein Wirbelsturm von kleinen Ausmaßen.

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dpa

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