Pegel der Elbe gehen weiter zurück

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Menschen schützen sich vor dem Hochwasser der Elbe.

Potsdam - Die Pegel der Elbe in der Prignitz gehen weiter zurück. Zwischenzeitlich erreichten die Pegelstände nahezu den Stand der Jahrhundertflut im Jahr 2002.

Der Pegel Wittenberge sank zwischen Sonntag und Montag um 23 Zentimeter auf 6,94 Meter, wie das Hochwassermeldezentrum in Potsdam mitteilte. Damit lag der Wasserstand allerdings weiterhin deutlich über dem Richtwert für die höchste Hochwasser-Alarmstufe 4 von 6,70 Meter.

Auf der Havel, auf der die Wasserstände zwischenzeitlich durch den Rückstau von der Elbe erheblich angestiegen waren, stagnierten die Pegel. In Ketzin blieben sie im Bereich der Alarmstufe 2, in Rathenow im Bereich der Alarmstufe 3. In der Nacht zum Samstag hatte der langgestreckte Scheitel der Hochwasserwelle die Prignitz erreicht. Am Pegel Wittenberge wurde laut Hochwassermeldezentrum mit 7,29 Meter der dritthöchste Wert bei einem eisfreien Hochwasser seit Beginn der regelmäßigen Pegelbeobachtungen verzeichnet.

Der Höchstwert des Jahrhundert-Hochwassers auf der Elbe im Jahr 2002 lag bei 7,34 Meter. Am kritischsten war die Situation laut Umweltministerium an der Löcknitz. Zur Entlastung des Flusses und zur Verhinderung von Überschwemmungen wurde am Freitag erstmals überhaupt ein 2.100 Hektar großer Sommerpolder aus den 70er Jahren an der Grenze zu Mecklenburg geflutet.

dapd

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