Tierische Entdeckung

Penny-Kunde macht ekligen Fund und nimmt es mit Humor - „Mit einer Proteinbeilage habe ich nicht gerechnet“

Kokosmilch, Dose, Konservendose, kleine Spinne (Twitter-Screenshot)
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Penny-Kunde findet eine Spinne in seiner Kokosmilch. (Twitter-Screenshot)

Ein ahnungsloser Kunde macht eine lebendige Entdeckung in einem Penny-Produkt. Doch er scheint das Ganze mit Humor zu nehmen.

Recklinghausen - Ein Penny-Kunde twitterte über einen unappetitlichen Fund. Er schreibt, dass er vergangenen Freitag eine Dose Kokosmilch in der Penny-Filiale in Recklingausen gekauft habe. Als er die Dose öffnete, entdeckte er eine kleine Spinne. Der User nimmt es mit Humor: „Mit einer Proteinbeilage habe ich nicht gerechnet - wird denn bei der Produktion ein Haustier vermisst?“ Auf den Bildern die er dazu postete, ist die geöffnete Dose zu sehen. Und tatsächlich auf der Oberfläche der Kokosmilch kauert eine kleine Spinne. Diese sieht allerdings nicht sehr lebendig aus. Doch das täuscht. Wie der Nutzer schreibt, lebe diese noch. Und fragt „Wollt ihr sie zurück?“

Penny-Kunde findet womöglich eine Spinne aus Thailand: „Keine Ahnung, wie sie das überlebt hat“

In den Antworten auf den Tweet wurde anschließend heiß diskutiert: Kann eine Spinne in einer Konservendose eingeschlossen überleben? Der Kunde schrieb, dass die Dose in Thailand hergestellt wurde. Und da er sich sicher sei, dass die Spinne bereits in der Dose war als er sie öffnete, müsse die Spinne aus Thailand importiert werden sein. „Ich habe sie lieber erstmal in die Dose eingesperrt.“ Ein anderer Twitter-User wendete darauf hin ein, dass Dosenlebensmittel durch Erhitzen haltbar gemacht werden. Zudem betrage die Transport- und Lagerdauer von Thailand aus mehrere Wochen. Dies wären dann doch ganz schön harte Bedingungen für eine Spinne. Er stellte die Frage, die sich wahrscheinlich die meisten Leser des Tweets stellten: „Könnte es sein, dass die Spinne eventuell erst nach dem Öffnen in die Dose gelangt ist?“ Doch der Spinnen-Entdecker schließt das aus. Er ist sich sicher die Spinne direkt beim Öffnen der Dose gesehen zu haben. Doch auch er hat keine Erklärung wie die Spinne das überlebt haben soll. „Keine Ahnung, wie sie das überlebt hat.“ So bleibt es offen, ob die Spinne sich wirklich bereits in der Dose befunden hat.

Penny-Kunde macht Ekel-Fund: Twitter-Nutzer haben lustige Antworten parat

Ein anderer Nutzer findet die Geschichte wohl auch amüsant und schreibt: „Haben Sie irgendwo Fruchtfliegen im Haus, die man da mit einsperren könnte? Vielleicht hat das possierliche Tierchen ja Hunger nach der langen Reise...“ Der Penny-Kunde hat darauf eine witzige Antwort parat. Er habe schon eine Hausspinne gegen Fruchtfliegen und Trauermücken. „Die macht einen guten Job.“ Er werde die „dosenreisende“ Spinne einfach draußen in die Freiheit entlassen. Penny ist Teil der Rewe-Group und so meldete sich auch diese zu dem Fund. Sie würden gerne die Kontaktdaten des Kunden bekommen, damit sich die zuständigen Kollegen direkt mit ihm in Kontakt setzen können. In Australien machten Aldi-Kunden ebenfalls eine erschreckend lebendige Entdeckung. (jsch)

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