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Penny-Kunde teilt Ärger-Entdeckung - „Bitte achtet doch mal darauf“

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Diese Backerbsen kaufte ein Penny-Kunde. Dabei stellte er zuhause ein bestimmtes Detail fest.
Diese Backerbsen kaufte ein Penny-Kunde. Dabei stellte er zuhause ein bestimmtes Detail fest. © Facebook/Marcus Batz

Erst zuhause werden die Einkäufe im Supermarkt oft genau angeschaut. Dann ist der Ärger groß, wenn etwas nicht ganz passt - so wie in diesem Fall bei einem Penny-Kunden.

München - Unangenehme Überraschungen, wenn man sich den Einkauf erst zu Hause anschaut - das ist wohl jedem schon einmal passiert. Ein Penny-Kunde ärgerte sich nun, weil er nach dem Shopping etwas Bestimmtes auf einem seiner Produkte feststellte. Und anscheinend passierte ihm das nicht zum ersten Mal. Er teilte dies bei Facebook.

Der Kunde schrieb: „Liebe Leute bei Penny! Wir haben nun zum wiederholten mal Backerbsen gekauft, die bereits seit über einem halben Jahr abgelaufen sind. Natürlich werden wir jetzt nicht wegen einem Euro nochmals in den Markt fahren, aber bitte achtet doch mal auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.“

Penny reagiert auf Kommentar: „Das sollte natürlich nicht passieren“

Dazu postete er ein Foto der Backerbsen. Penny reagierte umgehend mit einem Kommentar: „Oh Mann, das sollte natürlich nicht passieren“, schrieb der Discounter. Und weiter: „Wir würden das gerne prüfen und möchten dich bitten, uns die genaue Produktbezeichnung zu senden. Zusätzlich benötigen wir den EAN- und WaWi-Code (befinden sich in der Nähe des Strichcode), das Mindesthaltbarkeitsdatum sowie die Adresse des Marktes, in dem du das Produkt gekauft hast.“

Außerdem forderte das Unternehmen den Kunden auf, seinen Namen und eine Telefonnummer per persönlicher Nachricht zu schicken.

Mindesthaltbarkeitsdatum - wie bedenklich sind Produkte, bei denen es abgelaufen ist?

Ob es dazu kam, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass der Kunde wohl keinem Gesundheitsrisiko ausgesetzt ist und seine Erbsen unbedenklich essen kann. Viele Produkte, die per Gesetz ein Mindesthaltbarkeitsdatum haben, sind problemlos länger genießbar. Das beste Beispiel ist Zucker oder Salz, die bei trockener Lagerung unbegrenzt haltbar sind, aber trotzdem ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt haben.

Dies gilt auch für Reis, Maisstärke, Schnaps, Weißweinessig oder Wasser in Glasflaschen. Selbst Honig und Haferflocken halten theoretisch ewig, genauso wie Nudeln aus 100 Prozent Hartweizengrieß. Auch trockenes Getreide hält sich normalerweise etwa 20 Jahre lang. Ebenso sind Konservendosen sind auch nach Dekaden noch essbar. Getrocknete Hülsenfrüchte, wie auch Backerbsen, halten sich im Regelfall auch mehrere Jahre.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum. Es bedeutet nur, dass ein Lebensmittel bis zum Ablauf dieses Datums garantiert Geschmack, Geruch und Konsistenz beibehält. Halten sollte man sich dagegen an das Verbrauchsdatum: Hier handelt es sich um Nahrungsmittel wie Fisch oder Fleisch, die ernsthafte Erkrankungen, wie beispielsweise durch Salmonellen, auslösen können. (cg)

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