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Penny-Kundin stinksauer: Da fehlt doch was? Facebook-Beschwerde bekommt heftigen Gegenwind

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Von: Anna Lehmer

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Eine Penny-Kundin entdeckte nach ihrem Einkauf, dass die Petersilie im Suppengrün fehlt. Auf Facebook beschwerte sie sich darüber.
Suppengrün ohne Petersilie erzürnt Penny-Kundin © Facebook/Screenshot/Jora Gassner

Diese Penny-Kundin ist sauer: zu Hause öffnet sie ihren Einkauf und muss feststellen, dass sie um einen kleinen Teil des Produkts betrogen wurde. Auf Facebook teilt sie ihren Ärger und bekommt Gegenwind.

München - Leere Regale in Deutschlands Supermärkten sind den meisten Kunden mittlerweile bekannt. Doch nicht nur in den Gängen klaffen deutliche Lücken, auch manche Produkte und deren Zusammensetzung sind von Lieferschwierigkeiten betroffen. Ärgerlich wird es dann, wenn man fehlende Inhalte erst zu Hause entdeckt. Eine Penny-Kundin störte ein ähnlicher Vorfall so sehr, dass sie auf Facebook den Supermarkt direkt konfrontiert. Nicht alle Facebook-User können ihren Ärger verstehen und bieten ihr die Stirn.

Penny reagiert auf Suppengrün-Vorfall: „Es tut uns leid“

Ursprung des gesamten Übels ist das Nichtvorhandensein des Grüns im gekauften Suppengrün. Auf dem Foto, das die Kundin gepostet hat, ist deutlich das Missgeschick zu sehen. Neben Karotten liegt der Lauch, dazu gesellt sich der Sellerie. Nicht dabei ist allerdings die Petersilie, die normalerweise das Gemüse-Päckchen abrunden sollte. Die betrogene Dame schreibt: „Warum fehlt eigentlich dauernd die Petersilie bei eurem Suppengrün?“. Penny antwortet prompt: „Es tut uns leid, dass du verärgert bist. Wir danken dir für dein Feedback, so können wir das einmal prüfen.“

Facebook-User verteidigen Penny: „Warum meckerst du“

Weniger Verständnis können die Facebook-User aufbringen, die dem Supermarkt Rückendeckung geben. Ein Herr stellt sich die Frage, warum „den Leuten das (angeblich) erst zuhause“ auffällt. Tatsächlich hätte das Fehlen der Petersilie bereits in der Filiale auffallen müssen, schließlich ist die Verpackung transparent und der Inhalt gut sichtbar. Die Penny-Kundin setzt sich zur Wehr und erklärt, dass für sie ein Pflegedienst einkaufen würde. Doch für viele ist das kein Grund zur Beschwerde: „wenn es doch ‚dauernd‘ fehlt, sag doch deinem PD Bescheid, dass es ‚dauernd‘ fehlt. Was soll jetzt die Filiale dagegen machen? Dem Einkauf hinterherschauen, ob alles korrekt ist? Schon mal darüber nachgedacht, dass das Kraut von anderen Kunden gemopst werden kann?“, kommentiert ein Mann.

Petersilien-Panne sorgt für Diskussionen

Dass die Petersilie von anderen Kunden geklaut wurde, kann die Kundin nicht glauben. „Ja klar, die Petersilie wird durch eine geschlossene Plastikverpackung geklaut. Merkste wat?“, so die Dame. Kleine Beleidigungen werden zwischen den Fronten hin und her geworfen, bis die Diskussion schließlich abebbt. Ob Penny die Petersilien-Panne lösen konnte, ist nicht bekannt. Die Kundin hat diesbezüglich keine weitere Beschwerde öffentlich gemacht.

Kunden haben Recht auf einwandfreie Lebensmittel

Es ist keine Seltenheit, dass Kunden erst im trauten Heim bemerkten, dass ihre eben gekaufte Ware mangelhaft ist. Die Verbraucherzentrale weißt darauf hin, dass nicht alles behalten werden muss. Als Kunde habe man ein Recht auf einwandfreie Ware. Sind Mängel erkennbar, sollte das Produkt direkt im Supermarkt beanstandet werden. Das Geschäft müsse dann eine mangelfreie Alternative bieten oder - wenn diese nicht vorhanden ist - das Geld erstatten. Auch bei Unterfüllung, also wenn bei dem Produkt weniger drin ist als drauf steht, haben Verbraucher Rechte. Allerdings ist das Problem der Unterfüllung nur schwer nachweisbar, da sich Hersteller auf die Fertigpackungsverordnung berufen können, so die VZ.

Auch dieser Penny-Kunde teilte seine Ärger-Entdeckung mit der Welt. Er bat: „Bitte achtet doch mal darauf“. (ale)

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