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Schrecklicher Vorfall: Frau in Pendel-Zug vergewaltigt - und kein Fahrgast kommt zur Hilfe

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Passagiere steigen in einen Septa-Zug in Philadelphia (Symbolbild).
In einem Zug in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania wurde eine Frau vergewaltigt. © Bastiaan Slabbers/Imago

In der US-Metropole Philadelphia ereignete sich in einem Zug eine furchtbare Gewalttat. Dabei hätten mehrere Passagiere wohl eingreifen können.

Philadelphia - Entsetzen nach einem furchtbaren Vorfall in den USA: In einem Zug in Philadelphia ist eine Frau vergewaltigt worden. Obwohl womöglich mehrere andere Personen die Tat bemerkten, griff niemand ein oder wählte den Notruf. Das berichtet die Polizei der Ostküsten-Metropole im Bundesstaat Pennsylvania.

Es sei „verstörend“, denn es seien definitiv Menschen im Zug gewesen, sagte Timothy Bernhardt vom zuständigen Polizeirevier. „Keiner hat eingegriffen oder irgendetwas getan, um der Frau zu helfen.“ Man sei aber aktuell noch dabei, die Aufnahmen der Überwachungskamera auszuwerten. Er könne daher noch nicht genau sagen, was die Menschen genau gesehen hätten. Der Vorfall zeige, „wo wir in der Gesellschaft stehen“.

US-Polizist: „Es gab eine Menge Leute, die hätten eingreifen sollen“

„Meiner Meinung nach gab es eine Menge Leute, die hätten eingreifen sollen, jemand hätte etwas tun sollen“, so der Polizist weiter. Die Vergewaltigung sei eine „grausame Straftat“ gewesen, zitierten US-Medien ein Statement der Verkehrsgesellschaft. „Es waren noch andere Personen im Zug, die Zeugen dieser schrecklichen Tat wurden, und die Tat hätte möglicherweise früher beendet werden können, wenn ein Fahrgast den Notruf gewählt hätte“, hieß es demnach weiter.

In einem Zug der Nahverkehrsgesellschaft Septa hatte sich das Verbrechen am Mittwochabend ereignet. Ein Mitarbeiter habe gemerkt, dass etwas nicht stimme, so Bernhardt. Die Frau kam nach der Tat in ein Krankenhaus. Bernhardt bezeichnete sie als „unglaublich starke Frau“. Opfer und der Täter hätten sich nicht gekannt. Der 35 Jahre alte polizeibekannte Täter wurde festgenommen. (cg mit dpa)

Der Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma lässt die Bewohner der Insel nicht zur Ruhe kommen, kürzlich gab es gar einen „Lava-Tsunami“.

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