Pistenraupen als Ladung

Tonnenschwere Gefahr kaum gesichert: Polizei stoppt bei Kirchheim abenteuerlichen Transporter

Nur notdürftig: Die Sicherung der Pistenraupen-Teile ließ sehr zu wünschen übrig.
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Nur notdürftig: Die Sicherung der Pistenraupen-Teile ließ sehr zu wünschen übrig.

Ein großes Unglück hat wohl die Polizei verhindert: Beim Kirchheimer Dreieck stoppte die Autobahnpolizei zuletzt einen Transporter, der zwei teilweise demontierten, tonnenschweren Pistenraupen kaum abgesichert hatte.

Kirchheim - Die Raupenketten sowie weiteres Zubehör der Pistenraupen, welches laut Aussage der Polizei „abenteuerlich auf dem überfüllten Anhänger gestapelt“ war, bildeten den Unterbau der Konstruktion, die bei der Fahrt erkennbar auf und ab federte. Zwei 500 Kilogramm schwere Gummiketten drohten bereits herunterzufallen. Auch 800 Kilogramm schwere Metallketten seien laut Polizei nicht ausreichend gesichert gewesen. Die größte Gefahr ging jedoch von den Schubschilden aus, die vier Meter über der Fahrbahn gelagert waren.

Der Transport war zuerst einer Streife der Schwerverkehrsüberwachung in Bad Hersfeld aufgefallen, die bereits auf den ersten Blick feststellte, dass der Anhänger eine konkrete Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellte.*Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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