Neue Enthüllungen zu Internet-Clip

Pornostreifen heimlich in Linienbus gedreht

Ein Screenshot aus dem Tram-Film

Halle - Im Internet schauten den in einer Tram gedrehten Pornofilm schon Zehntausende. Jetzt wurde der Fall vor Gericht verhandelt. Dabei kam es zu weiteren pikanten Enthüllungen.

Hobby und Beruf zu vermischen, kann in manchen Fällen durchaus sinnvoll sein. In diesem aber ganz und gar nicht: Ein 45-jähriger Angestellter der Verkehrsbetriebe in Halle (HAVAG) hat sich jetzt vor Gericht gezeigt. Der Straßenbahnfahrer wehrt sich dort gegen seine Freistellung.

Der Vorwurf an ihn: Er soll am Dreh eines Pornos in einer Tram beteiligt gewesen sein. Der passende Film wurde im Internet schon zigtausend Mal angeschaut und sorgte in verschiedenen Medien vor einigen Monaten für einen Skandal.

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"Ich war nicht am Dreh beteiligt, weder als Kameramann, noch als etwas anderes", erklärte der Angeklagte nun laut Mitteldeutscher Zeitung.

HAVAG-Anwältig Beate Kallweit ist anderer Meinung. "Das scheint wenig glaubhaft. Einen Pornofilm mit dem Arbeitsmittel der HAVAG zu drehen, hat negative Auswirkungen auf das Image des Arbeitgebers", sagte sie laut Bild.

Pikant: Die blonde Darstellerin des Filmchens ist die Ehefrau des 45-Jährigen. Mit dem Sex-Dreh in der Tram will er trotzdem überhaupt nichts zu tun gehabt haben. Einen anderen gab er hingegen zu. "Im Jahr 2010 entstand ein ähnlicher Porno in einem Bus. Dafür wurde der Beklagte bereits abgemahnt", so Kallweit.

Wegen eines Formfehlers darf der Mann seinen Job vorerst behalten, doch die HAVAG wollen weiter gegen ihn vorgehen.

lsl.

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