Erstes Opfer war minderjährig

Mutmaßlicher Serienvergewaltiger in Berlin wird bald Vater: Partnerin wird nun deutlich

Mit diesem Bild fahndete die Berliner Polizei nach dem mutmaßlichen Serienvergewaltiger.
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Mit diesem Bild fahndete die Berliner Polizei nach dem mutmaßlichen Serienvergewaltiger.

Die Polizei in Potsdam nahm einen Mann fest, der mehrfach vergewaltigt haben soll. Ein Psychiater gibt Einblicke in seine wirre Gedankenwelt.

  • Die Polizei in Potsdam suchte nach einem Mann, der mehrere Frauen vergewaltigt haben soll.
  • Verdächtigt wird ein 29-Jähriger, dem acht Taten zur Last gelegt werden.
  • Die Polizei nennt Details zum pefiden Tatmuster (Update vom 18. Juli, 21.47 Uhr).

Update vom 19. Juli, 19.33 Uhr: Trotz der schrecklichen Vorwürfe kann sich der mutmaßliche Serienvergewaltiger Sinisa K. offenbar auf die Unterstützung seiner Partnerin verlassen. Von der Bild (Artikel hinter einer Bezahlschranke) auf die möglichen Taten des 29-Jährigen angesprochen, erklärte Milijana M.: „Was sie über ihn sagen, ist eine abscheuliche Lüge. Er ist mein Mann, ich habe ein Kind mit ihm. Ich kenne ihn am besten. Ein Albtraum!“

Über die Vergewaltigung einer Minderjährigen im Jahr 2012, für die K. fünf Jahre im Gefängnis saß, sagte sie: „Er wurde da in etwas hineingezogen, was er nicht hätte tun sollen, als er jünger war.“ Das Paar ist laut Bild seit einem Jahr zusammen und soll sieben Monate illegal in Deutschland gelebt haben. Für August wird die Geburt des gemeinsamen Kindes erwartet. 

Serienvergewaltiger aus Berlin wird offenbar bald Vater - Mutter berichtet erschreckende Details aus der Vergangenheit

Update vom 18. Juli, 21.47 Uhr: Der gefasste mutmaßliche Serienvergewaltiger Sinisa K. ging bei seinen Taten offenbar besonders perfide vor. Wie die Bild berichtet, war der 29-Jährige in Berlin mit einer jungen Frau aus Bosnien zusammen. 

Drei Tage nachdem die schwangere Frau offenbar wegen eines Streits des Paares zu seinen Eltern abreiste, um in Serbien wohl auch ihr Kind zur Welt zu bringen, habe er sich in Berlin an einer Minderjährigen vergangen - der erste von acht Übergriffen, die ihm nun vorgeworfen werden.

K.‘s Eltern hörten dem Blatt zufolge von einem Kollegen ihres Sohnes, dass dieser nun in Haft sitze. Die Mutter scheint demnach kurz davor zu sein, mit ihm zu brechen. „Wenn er das gemacht hat, brauche ich ihn nicht mehr, will ihn nie wieder sehen“, wird sie in der Bild zitiert.

Bereits in seiner serbischen Heimat habe Sinisa K. laut seiner Mutter betrunken eine Minderjährige missbraucht. Diese hätte er der Bild zufolge (Artikel hinter einer Bezahlschranke) mit einem Messer bedroht. 

Für die Tat saß K. demnach fünf Jahre und drei Monate hinter Gittern. Seine Frau habe sich von ihm getrennt und vor Gericht auf Unterhalt für den gemeinsamen Sohn geklagt, berichtet seine Mutter. Und: „Wir hofften, dass er sich nach dem Gefängnis verändert hatte, ein normales Leben führen wollte.“

Offensichtlich vergeblich. Im vergangenen Dezember wurde er wegen eines Diebstahls in Berlin zu einer Geldstrafe verurteilt. Auch Einbruch wird ihm vorgeworfen. Und dann begann die unheimliche Vergewaltigungsserie, die nicht nur die Hauptstadt in einen Schockzustand versetzte.

Update vom 15. Juli, 20.43 Uhr: Was hat den Vergewaltiger von Berlin zu seinen furchbaren Taten getrieben? Gerichtspsychiater Peter Winckler gab gegenüber Focus Online Einblicke in die Psyche von Vergewaltigern, besonders jenen, die nach ihren Taten eine andere Seite zeigen und sich um ihre Opfer kümmern wollen: „Fürsorgliche Sexualstraftäter sind ein Muster, dass einem hin und wieder begegnet. Solche Täter fallen häufig unter den Typus der kontaktgestörten Menschen. Sie sind zu einer normalen Kontaktaufnahme nicht fähig und denken, wenn sie den Widerstand ihrer Opfer erst einmal gebrochen haben, werden diese es toll finden. Oft gehen solche Täter auch davon aus, dass das der Beginn einer Beziehung sein könnte.“

Der Vergewaltiger schlug in diesem Fall gleich mehrfach zu. Winckler analysiert: „Die hohe Frequenz der Taten spricht dafür, dass der Täter unter Druck stand. Sie ist auch ein Hinweis auf seine Gefährlichkeit. Mit der ersten Tat wurde vermutlich eine Schwelle überschritten und die innere Hemmung wurde weniger. Oft ist es auch so, dass Täter bei jeder neuen Tat raffinierter werden, sicherer.“

Serienvergewaltiger von Berlin: Psychiater gibt Vermutung über Auslöser der Taten ab

Hätte die Polizei ihn nicht gestoppt, hätte er vermutlich weiter gemacht, so Winckler. Der Gerichtspsychiater vermutetet eine starke innere Zerrissenheit: „Unter Umständen hatte er die Fantasie über die Taten schon lange Zeit, sich aber in einem inneren Zwiespalt befunden. Einerseits wusste er, dass die Taten schändlich sind, andererseits hatte er einen starken inneren Drang danach. Möglicherweise ist die Fantasie durch einen auslösenden Moment in Realität umgeschlagen.“

Was aber könnte der Auslöser gewesen sein? Winckler hat eine Vermutung: „Dieser Auslöser kann eine Kränkung gewesen sein, oder eine andere Destabilisierung. Wahrscheinlich sind haltgebende Strukturen weggefallen. Eventuell könnte auch eine enttäuschende oder konflikthafte Beziehungserfahrung Auslöser der jetzigen Tatserie gewesen sein.“

Serienvergewaltiger in Berlin gefasst: Polizei nennt perfide Details zum Tatmuster

Update vom 15. Juli, 15.42 Uhr: Wie nun bekannt wurde, soll der mutmaßliche Serienvergewaltiger in Berlin bereits vor den Sexualstraftaten zwei weitere kriminelle Taten begangen haben, Ende Dezember vergangenen Jahres und im März 2020. 

Seine jüngste Straftat, die Vergewaltigung einer weiteren jungen Frau, ereignete sich in einem Wald bei Potsdam, zwischen Babelsberg und Dreilinden. Die Polizei hatte seit Mitte Juni hinter mehreren Vergewaltigungen denselben Mann vermutet. Im Grunewald oder dessen näherer Umgebung im Berliner Südwesten soll es allein zu fünf Taten gekommen sein. Ermittler waren vergangene Woche mit Aufnahmen des Gesuchten von einem Bahnsteig in Bernau an die Öffentlichkeit gegangen. Rund 300 Hinweise aus der Bevölkerung gingen dazu ein.

Berlin/Brandenburg: Erstes Opfer des mutmaßlichen Vergewaltigers war minderjährig

Update vom 15. Juli, 14.00 Uhr: Laut Angaben der Staatsanwaltschaft ist das erste Opfer des mutmaßlichen Serienvergewaltigers von Berlin minderjährig. Wie Staatsanwältin Katrin Frauenkron am Mittwoch außerdem mitteilte, soll der 29-Jährige bei drei besonders schweren Vergewaltigungen verschiedene gefährliche Werkzeuge benutzt haben, um seine Opfer einzuschüchtern. Insgesamt soll der Tatverdächtige für acht Taten in Berlin und Brandburg seit dem 12. Juni verantwortlich sein. Er soll in Berlin in Untersuchungshaft kommen.  

Update vom 15. Juli, 13.00 Uhr: Von dem mutmaßlichen Serienvergewaltiger, der bei Potsdam gefasst worden ist, hatten die Ermittler schon eine Fingerabdrucksspur, die bei einem örtlichen Laubeneinbruch registriert worden sei, berichtete Dr. Katrin Frauenkorn von der Berliner Staatsanwaltschaft. Dadurch seien die Personalien des Verdächtigen erkannt worden. Es sei umgehend ein Haftbefehl beantragt worden.

Nora Schürmann vom Landeskriminalamt (LKA) sagte, dass die Ermittler ein bestimmtes Vorgehen des Tatverdächtigen erkannt hätten. Er sei mit massiver Gewalt gegen die Frauen vorgegangen. „Er hat die potentiellen Opfer zunächst freundlich angesprochen, das war immer zu belebten Zeiten“, berichtete Schürmann. „Nachdem er sie angesprochen hatte, hat er sie gepackt und gewürgt, sodass er seine Macht demonstriert hat.“

Berlin/Brandenburg: Tatverdächtiger hat wohl massive körperliche Gewalt angewandt

Dann habe er sie vom öffentlichen Weg in entlegenere Gebiete weggezerrt und die Tat ausgeführt. „Er hat dabei massive körperliche Gewalt gezeigt und die Opfer damit für den Moment zum Schweigen gebracht“, erklärte die LKA-Vertreterin weiter. Nach der Tat habe er eine andere Seite von sich gezeigt und sich sozusagen um die Opfer „gekümmert“. „Er hat dann versucht, sich mit den Opfern für den nächsten Tag zu verabreden“, erzählte Schürmann. Darauf seien manche Opfer zum Schein eingegangen, um aus der Situation rauszukommen, was allen Opfern schließlich gelang. Einem Opfer habe der Täter sogar sein Fahrrad gegeben, um nach Hause zu fahren. Bei den Taten hätten auch DNA-Spuren gesichert werden können.

Außerdem wurde bei der Pressekonferenz bekannt, dass der Tatverdächtige über Verletzungen klagt und in der vergangenen Nacht vorübergehend zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht worden sei. Am heutigen Morgen sei er wieder zurückgebracht worden, berichtete ein Vertreter der Brandeburger Polizei. Weitere Informationen gibt es dazu bislang nicht. 

Bei einem Polizeieinsatz in Bad Schussenried (Kreis Biberach) ist ein Mensch getötet worden. Noch ist vieles unklar. Und auch in Oppenau im Schwarzwald läuft derzeit eine Fahndung auf Hochtouren. Yves R. ist höchstwahrscheinlich schwer bewaffnet und gefährlich.

Berlin/Brandenburg: Wenige Stunden vor der Festnahme fand erneut eine Vergewaltigung statt

Update vom 15. Juli, 12.46 Uhr:

Ein Vertreter der Polizei Brandenburg schilderte bei der Pressekonferenz den genauen Ablauf des Einsatzes am Montagabend, bei dem der 29-jährige Tatverdächtige festgenommen werden konnte. Gegen 11.30 Uhr am Montag habe eine Anruferin die Einsatzleitstelle kontaktiert. „Sie schilderte eine Frau gesehen zu haben, die vermeintlich Opfer einer Vergewaltigung geworden sei“, erklärte der Polizeivertreter. Daraufhin wurden ad hoc Maßnahmen getroffen und es waren insgesamt Dutzende Polizisten aus Berlin und Brandenburg im Einsatz. 

Die Polizisten fuhren zu dem Waldstück, in dem sich die Vergewaltigung laut den Informationen der Anruferin offenbar ereignet haben soll, und sperrten den Tatort ab, berichtete der Polizeivertreter. Daraufhin seien Suchmaßnahmen eingeleitet worden. „Im Einsatz waren Drohnen, ein Hubschrauber und Diensthundeführer mit Man-Trailern“, sagte der Polizeisprecher. Um 12.15 Uhr gab es den ersten Sichtkontakt mit dem Täter. „Der Tatverdächtige konnte dann zunächst entkommen“, sagte der Polizeivertreter. Jedoch sei das blaue Fahrrad des Tatverdächtigen und sein Handy sichergestellt worden. 

Berlin/Brandenburg: Tatverdächtiger wurde mithilfe einer Hubschrauberstaffel gefasst

„Wir haben im Verlaufe dieses Einsatzes festgestellt, dass das Handy tatsächlich auf die in Rede stehende Person hinterlegt war“, erklärte der Polizist. Personensuchketten hätten dann weiter nach dem Tatverdächtigen gesucht. Gegen 18.45 Uhr sei dann nochmal der Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera zum Einsatz gekommen. „Um circa 19.10 Uhr kamen Erkenntnisse der Hubschrauberstaffel“, berichtete der Polizeisprecher. Die Polizisten im Hubschrauber hätten den Beamten am Boden dann mitgeteilt, wo sich der Tatverdächtige befunden habe. „Kurz hinter der Landesgrenze zu Brandenburg konnte der Täter auf Berliner Gebiet gefasst werden“, sagte der Polizeivertreter. Gegen 20 Uhr wurde er ihm zufolge auf der Polizeiinspektion Potsdam in Gewahrsam gebracht. 

Update vom 15. Juli, 12.34 Uhr: Nachdem am Montag ein Mann festgenommen wurde, der der Vergewaltigung in mehreren Fällen verdächtigt wird, gab die Berliner Staatsanwaltschaft zusammen mit der Polizei eine Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen. Oberstaatsanwalt Jörg Bauer zu Beginn der Konferenz: „Durch die gestrige Festnahme konnte eine Tatserie von mindestens acht teils versuchten teils vollendeten Vergewaltigungen aufgeklärt werden.“ 

Tatorte hätten sich in Brandenburg und in Berlin befunden. Beim Tatverdächtigen handele es sich um einen 29-jährigen serbischen Staatsangehörigen. „Zeitgleich mit der Pressekonferenz wird Vorführung des Beschuldigten vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Tiergarten vorbereitet“, berichtete Bauer.

Berlin/Brandenburg: Mutmaßlicher Serienvergewaltiger nahe Potsdam gefasst

Update vom 15. Juli, 12.02 Uhr: Bei dem nahe Potsdam gefassten mutmaßlichen Serienvergewaltiger haben die Ermittler Fingerabdrücke und DNA-Proben genommen. Der Mann sei nach der Festnahme nahe der Landesgrenze von Berlin und Brandenburg erkennungsdienstlich behandelt worden, erläuterte ein Sprecher der Berliner Polizei am Mittwoch. Weitere Informationen sollen am Mittag in einer Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft bekanntgegeben werden. In der Einladung sprachen die Behörden von einem „Ermittlungserfolg“.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den Gesuchten handle. Der Mann sei 29 Jahre alt. Bisher hatten die Ermittlungsbehörden das Alter des Verdächtigen mit 30 angegeben.

Update vom 15. Juli, 10.30 Uhr: Handelt es sich bei dem nun festgenommenen Mann tatsächlich um den seit Wochen gesuchten Serienvergewaltiger? Zwischen dem 12. und dem 30. Juni soll ein Mann rund sieben Taten begangen haben. Fünf in Grunewald und in der Berliner Region Wannsee, eine im brandenburgischen Kleinmachnow und eine in Bernau. Am Montag wurde dann eine weitere Frau vergewaltigt, kurz darauf konnte die Polizei den 30-Jährigen festnehmen. Sie war nach Angaben eines Sprechers mit 60 Beamten im Einsatz, außerdem mit einem Hubschrauber, Diensthunden, Wasserschutzbooten und einer Drohne. Von der Bundespolizei seien Pferde eingesetzt worden. Die Ermittler sind sich offenbar sehr sicher, dass der Festgenommene der gesuchte Serientäter ist.

Berlin/Brandenburg: Serienvergewaltiger endlich gefasst?

Update vom 15. Juli, 07.27 Uhr: Ein hochrangiger Ermittler bekräftigte noch einmal den Verdacht gegenüber B.Z., dass es sich bei dem Festgenommenen um den Serienvergewaltiger handeln könnte: „Es spricht einiges dafür, dass es sich bei dem Festgenommenen um den Vergewaltiger handelt“. Außerdem soll ein Polizist nach der Festnahme vor Ort gegenüber einem Bewohner ebenfalls bestätigt haben, dass es sich um den Vergewaltiger handle. 

Gegen 19 Uhr habe ein Anwohner einen Mann gemeldet, der in eine Grundstückseinfahrt gerannt sei und genauso wie der Verdächtige auf den Fahndungsbildern aussah. Dies sollen andere Anwohner ebenso bestätigt haben. Auf diesem Grundstück, dass an ein Bahngelände angrenze, sei der Verdächtige dann festgenommen worden.

Serienvergewaltiger von Potsdam gefasst? Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft äußern sich

Update vom 14. Juli, 22.02 Uhr: Die Berliner Polizei und die Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass ein in der Region gesuchter Serienvergewaltiger gefasst ist. „Nach einer weiteren Vergewaltigung im Raum Potsdam konnten Polizeibeamte heute Abend einen 30-jährigen Mann festnehmen, bei dem es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um den gesuchten Serientäter handelt“, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft am Dienstagabend via Twitter mit. 

Polizei bestätigt nach Vergewaltigung in Potsdam: 30-Jähriger in Berlin-Wannsee festgenommen

Update vom 14. Juli, 21.05 Uhr: Laut Informationen der „Bild“-Zeitung gab es am Dienstagabend eine Festnahme in Berlin-Wannsee - kurz vor der Landesgrenze zu Potsdam. Ein Polizeisprecher bestätigte dies. Knapp 50 Polizisten sollen vor Ort gewesen sein.

Auch soll der Polizeisprecher der Zeitung bestätigt haben, dass es Maßnahmen aufgrund einer gesuchten Person im Zusammenhang mit einer Tat vom Dienstag gegeben habe. 

Auf Nachfrage eines Anwohners, was passiert sei, soll der Beamte nach der Festnahme gesagt haben, dass gerade ein Vergewaltiger festgenommen wurde. 

Ob es sich dabei um den gesuchten Serientäter handelte, bleibt zunächst unklar. Dieser war mit einem Phantombild von der Polizei gesucht worden. 

Junge Frau vergewaltigt: Verdächtiger flieht zu Fuß in einen Wald - War es der Serientäter?

Erstmeldung vom 14. Juli, 20.30 Uhr: 

Potsdam - Die Polizei sucht in Potsdam nach einem Mann, der am Dienstagvormittag in einem Wald bei Potsdam eine Frau vergewaltigt haben soll.

Potsdam: Suche nach mutmaßlichem Vergewaltiger 

Laut Polizei war die junge Frau am Vormittag einer Passantin in einem Waldstück zwischen Babelsberg und Dreilinden aufgefallen. Sie stand offensichtlich unter Schock und gab an, vergewaltigt worden zu sein. Später kam sie in ein Krankenhaus.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll die Potsdamerin zuvor auf einem Waldweg gejoggt sein. Dort soll sie von dem Täter angesprochen und nach dem Weg gefragt worden sein. Kurz darauf soll er sie überwältigt und vergewaltigt haben. .

Potsdam: Großangelegte Täterfahndung - Tatverdächtiger flieht zu Fuß in den Wald

Eine erste vorläufige Personenbeschreibung des Täters wurde an alle Einsatzkräfte weitergegeben und eine großangelegte Täterfahndung eingeleitet. Die Polizisten, die wenige Minuten nach der Erstmeldung, eintragen, hätten in der Nähe des Tatorts einen Mann auf einem Fahrrad bemerkt. Auf ihn passte die Täterbeschreibung genau. 

Als er die Polizisten sah, floh er zu Fuß in den Wald. Sein Fahrrad ließ er zurück. Die Polizisten verfolgten ihn und forderten ihn auf, anzuhalten. Dabei gab ein Beamter auch Warnschüsse in die Luft. Der Tatverdächtige floh jedoch weiter.

Potsdam: Polizisten aus Brandenburg und Bundespolizei unterstützen Berliner Polizei bei Suche

Polizisten aus ganz Brandenburg sowie der Bundespolizei und der Berliner Polizei unterstützen die Suche, teilte die Polizei am Abend mit. 

Ob es bei den Geschehnissen Zusammenhänge mit den zuletzt geschehenen Sexualstraftaten in Berlin und Brandenburg gibt, bleibt zunächst unklar. Diese werden einem 30-Jährigen zugeschrieben, der von der Polizei als Serienvergewaltiger eingeschätzt wird. Er soll zwischen dem 12. und 30. Juni sieben Taten begangen haben. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung konnte der Mann am Montag identifiziert werden. Wo er sich aktuell aufhält, ist jedoch unbekannt. Die Polizei prüfe, ob es einen Zusammenhang gibt. Nach den ersten Ermittlungen konnte sie allerdings nichts dazu sagen. Jetzt gibt es einen neuen schlimmen Fall in Potsdam. Drei Männer werden wegen der Vergewaltigung einer jungen Frau gesucht..

Ein Polizist hat in Berlin-Neukölln auf das Auto eines vor einer Verkehrskontrolle Flüchtenden geschossen. Videos, die den Vorfall zeigen sollen, kursieren im Netz.

 (dpa/cia) 

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