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Rewe-Kunde entdeckt Saft für 23,99 Euro - der Preis ist wohl kein Irrtum

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Von: Anna Lehmer

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Ein Rewe-Kunde entdeckte einen Ingwersaft für 23,99 Euro pro Liter. Auf Twitter postete er seinen Fund.
Ein Rewe-Kunde entdeckte einen Ingwersaft für 23,99 Euro pro Liter. Auf Twitter postete er seinen Fund. © Twitter/Screenshot/AzulReal

Lebensmittel werden aktuell immer teurer. Ein Saft für knapp 24 Euro erstaunt aber dann doch so manch einen Kunden.

München - Vieles wird derzeit teurer. Beim Tanken müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen und auch für den Einkauf im Supermarkt muss der Geldbeutel deutlich weiter aufgemacht werden. Ein schnelles Ende der Preissteigerungen ist nicht abzusehen. Laut Statistischem Bundesamt sind die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte so stark gestiegen wie seit 10 Jahren nicht mehr. Das bekam nun auch ein Rewe-Kunde zu spüren, der sich verwundert an die Twitter-Community wandte.

Nicht nur bei Rewe: Kartoffeln, Milch und Getreide, alles wird teurer

Aldi kündigte als einer der ersten Supermärkte höhere Preise an und konkurrierende Discounter wie Rewe, Penny oder Lidl zogen schnell nach. Kartoffeln waren im Februar knapp 88 Prozent teurer als im Februar vor einem Jahr - Grund sind laut Bundesamt geringere Erntemengen und relativ niedrige Preise im Februar 2021. Raps war um rund 52 Prozent teuer als im Vorjahresmonat, Getreide um rund 31 Prozent. Milch verteuerte sich um etwa 30 Prozent. Diese sprunghafte Entwicklung steht dabei noch nicht einmal im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, betonte die Statistikbehörde. Die Preissteigerung wurden bis zum Stichtag 15. Februar beobachtet. Russland griff erst am 24. Februar die Ukraine an. Eine zweite Welle an Preissteigerungen dürfte damit schon bald auf Deutschland zu rollen.

Rewe-Kunde entdeckt Saft für 24 Euro und nimmt es mit Humor

Das klassische Supermarkt aus Getreide, Milchprodukte, Fleisch, Gemüse etc. wird vermutlich noch einmal teurer werden. Um dennoch zum nahenden Osterfest möglichst viele Kunden zum Großeinkauf zu bewegen, überfluten die Discounter die Verbraucher mit Sonderangeboten. Das Angebot, das ein Rewe-Kunde nun entdeckt hat, dürfte dazu wohl nicht gehören.

Auf Twitter postete der Kunde ein Bild seines Fundes und schrieb: „Wenn du weisst, du kannst dir aktuell Sonnenblumenöl für 4.50 €/Liter locker leisten, dann bist du auch ein Freund von (frisch) gepressten Ingwersaft zu 23.99 €/Liter“.

Ein Fehler von Rewe? Eher nicht, denn beim abgelichteten Produkt handelt es sich um einen kalt gepressten Bio-Ingwersaft ohne Zucker, der auch beim Anbieter selbst 24 Euro kostet. Der Hersteller beruft sich dabei auf die wöchentlich frische Produktion der Säfte. Vergleichbare Hersteller setzen ebenfalls einen Preis über 20 Euro für einen Liter Ingwersaft an. In Relation zur Größe erscheint der hohe Preis allerdings gerechtfertigt, denn allein für das Trendgetränk Ingwer Shots (0,2 l) müssen bis zu fünf Euro bezahlt werden.

Anders als bei Rewe wird bei Aldi scheinbar „nicht alles teuer“, denn ein Aldi-Kunde entdeckte ein seltsames Preisschild, das darauf hindeutete. Es stellte sich allerdings heraus, dass es sich dabei um einen offensichtlichen Fehler bei der Preisauszeichnung handelte. Des Öfteren posten verwunderte Kunden auf Social Media kuriose Entdeckungen in Supermärkten. Ebenfalls bei Aldi entdeckte ein Kunde ein „großzügiges“ Angebot. Aber auch bei Lidl entdecken Kunden außergewöhnliche Preisschilder. (ale)

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