Prinzip Wissensportal: Die Weisheit der Welt im Netz

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Google wird mehr und mehr zum Wissensportal und macht bald vielleicht sogar Wikipedia Konkurrenz.

Wie heißt noch gleich dieser gutaussehende Schauspieler? Wo man sich früher den Kopf zerbrach, hilft heute das Internet weiter. Dazu braucht man weder einen Experten fragen noch Geld bezahlen: Nahezu das gesamte Wissen der Menschheit ist frei verfügbar. Oft helfen sich die Nutzer gegenseitig.

Siegeszug einer Enzyklopädie – Wikipedia

Das Wissen aller Menschen in einem freien Lexikon vereinen und allen kostenlos zur Verfügung stellen – das ist die Idee hinter dem wohl bekanntesten Wissensportal der Welt, der Wikipedia. Erste Ideen für die Entwicklung einer gemeinsamen Enzyklopädie im Internet gab es bereits in den 1990er Jahren. Es dauerte allerdings noch einige Zeit, bis die Wikipedia geboren war: Ab dem 15. Januar 2001 war wikipedia.com erreichbar. Das Wissensportal trat schnell einen rasanten Siegeszug um die ganze Welt an. Bereits Ende 2001 war Wikipedia in 18 Sprachen verfügbar.

Heute ist das Internet ohne Wikipedia kaum vorstellbar. Mit rund 10 Millionen Artikeln in mehr als 260 Sprachen bietet das Wissensportal Informationen zu beinahe jedem Stichwort. Es ist Quelle Nummer eins für unzählige Onliner, die schnell etwas nachschlagen oder sich ausführlich zu einem Thema informieren möchten. Die deutsche Wikipedia beinhaltet fast 1,5 Millionen Texte und ist damit nach der englischsprachigen die erfolgreichste Version weltweit.

Nutzer fragen, Nutzer antworten – Wissenscommunities

Eine andere Art von Wissensportal sind die vielen Communities, auf denen die Nutzer ihr Wissen punktuell und nach Bedarf austauschen. Plattformen wie die Cosmiq-Wissenscommunity funktionieren nach einem genauso einfachen wie erfolgreichen Prinzip: Nutzer stellen Fragen, andere Nutzer antworten.

Im Gegensatz zur Wikipedia werden keine enzyklopädischen Artikel verfasst, sondern knappe, gezielte Antworten gegeben. Diese Art von Wissensportal ist thematisch nicht beschränkt. Die Nutzer können Fragen zu allen Themen stellen, die sie bewegen – von physikalischen Gesetzen über die beste Filmmusik bis hin zu Tipps für Schwangere.

Der Nutzen für die ganze Netzgemeinde besteht vor allem in zwei Faktoren:

  • Jeder kann die Fragen und Antworten sehen. So können sich alle Nutzer über alle Themen informieren, auch wenn sie selbst keine Fragen stellen.
  • Durch die große Masse an Nutzern kommen zu den meisten Fragen zahlreiche Rückmeldungen mit vielen verschiedenen Aspekten zusammen.

Suchmaschine als Lexikon – Wissensportal Google

Schon lange ist Google keine reine Suchmaschine mehr. Ein soziales Netzwerk, ein E-Mail-Dienst und viele andere Angebote ergänzen die Produktpalette des Konzerns.

Doch auch die Suchmaschine von Google verändert sich langsam hin zum Wissensportal. Bereits heute bietet Google zu einigen Suchanfragen nicht mehr nur eine Liste mit Ergebnissen, sondern auch gleich eine Antwort. Googelt man zum Beispiel nach dem Stichwort „Wetter in München“, findet man an oberster Stelle der Suchergebnisliste die aktuelle Wetterlage, die Temperatur und eine Vorschau auf die kommenden Tage.

An dieser sogenannten semantischen Suche arbeitet Google mit Hochdruck. So könnte Google zu einem echten Wissensportal werden – und vielleicht sogar der Wikipedia den Rang ablaufen.

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