Flashmob: Hüllenloser Protest gegen Nacktscanner

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Piraten machen ihrem Ärger Luft: Aus Protest lassen sie an Flughäfen die Hüllen fallen.

Berlin - Die Piraten haben mit Flashmobs in Düsseldorf, Frankfurt und Berlin gegen Nacktscanner protesitert. An den Sicherheitsschleusen der Flughäfen ließen sie die Hüllen fallen.

Videos vom Protest:

Der Flashmob in Berlin

Der Flashmob in Düsseldorf

Mit ihrer Aktion wollte die Partei am Sonntag  gegen die Verletzung der Intimsphäre protestieren. Bis auf die Unterwäsche zogen sich die Aktivisten aus. "Unser Motto ist: 'Ihr braucht uns nicht scannen - wir sind schon nackt'", erklärte der Sprecher der Bundespartei, Simon Lange gegenüber Spiegel Online erklärt.

Die Idee zu diesem sogenannten Flashmob, einem kurzfristig über das Internet organisierten Protest, sei spontan entstanden, sagte Lange. Die Piratenpartei lehnt die Einführung der Nacktscanner ab, weil sie "die Intimsphäre und die Persönlichkeitsrechte der Passagiere" verletzten.

Bilder vom Flasmob in Berlin

Gegen Nacktscanner: Protest in Unterwäsche

"Details wie ein künstlicher Darmausgang, Herzschrittmacher oder Körperschmuck bleiben nach wie vor sichtbar", schrieb die Partei zu Beginn der Woche auf ihrer Internetseite. Für den Parteivorsitzenden Jens Seipenbusch ist die Einführung des Nacktscanners vor allem eine "Steigerung der gefühlten und nicht der tatsächlichen Sicherheit". Seipenbusch kritisierte den Scanner für die Bekämpfung von Terrorismus als "den falschen Weg" und als "Interesse von Leuten, die ihn verkaufen".

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