Thema Nutztierhaltung

ProVieh-Vertreterin Christa Langnes: „Erwarte Erkenntnis von den Landwirten: So geht es nicht weiter!“

Die Zwangspause der Schlachthöfe hat zum „Schweine-Stau“ in vielen Ställen geführt.
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Die Zwangspause der Schlachthöfe hat zum „Schweine-Stau“ in vielen Ställen geführt.

Damit Fleisch auf den Tellern liegen kann, müssen zuvor Tiere sterben. Dass deren Leben aber nicht von Leid geprägt war, dafür setzen sich Dr. Christa Langnes und Bernhard Sitzmann von ProVieh ein.

Im Interview sprechen sich die Sprecherin von ProVieh, Dr. Christa Langnes und Bernhard Sitzmann (Mitglied der Arbeitsgruppe Tiertransporte im Hessischen Tierschutzbeirat) für bessere Bedingung für Nutztiere* aus.

Bernhard Sitzmann spricht davon, dass die Grundeinstellung, die man zum Nutztier habe, entscheidend sei. Er zitiert den Verhaltensbiologe Prof. Dr. Norbert Sachser: „Ganz gleich, ob wir Denken, Fühlen oder Verhalten betrachten, die Tiere sind uns nähergerückt – und wir ihnen. Es steckt viel mehr Mensch im Tier, als wir uns vor wenigen Jahren noch haben vorstellen können.“ Diese Erkenntnis habe er vor etwa 30 Jahre noch nicht gehabt.

Er sagt außerdem, dass Tiere lern- sowie leidensfähig seien und fügt hinzu: „Das ist für mich die Perspektive auch mit Blick auf die Nutztierhaltung.“*Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen Digital Netzwerks.

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