Prozess in Wiesbaden

Prozessbeginn nach 13 Jahren - Mann soll Haus angezündet haben

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Mehr als 13 Jahre nach der Tat hat am Mittwoch in Wiesbaden der Prozess gegen einen mutmaßlichen Brandstifter begonnen

Wiesbaden - Mehr als 13 Jahre nach der Tat hat in Wiesbaden der Prozess gegen einen mutmaßlichen Brandstifter begonnen. Der heute 54-Jährige soll im Jahr 2001 nachts aus Habgier ein Haus angezündet haben, in dem neun Menschen schliefen.

Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe am Mittwoch vor dem Landgericht Wiesbaden. Er muss sich wegen versuchten Mordes und besonders schwerer Brandstiftung verantworten. Laut Anklage setzte der Mann das Haus, in dem sich auch sein Laden befand, in Brand, um die Versicherungssumme zu bekommen.

Dabei habe er billigend in Kauf genommen, dass die Bewohner hätten sterben können. Sie wurden mit leichteren Verletzungen gerettet. Der Gesamtschaden an dem Haus betrug rund 500 000 Euro. Das Verfahren gegen den Mann war laut Staatsanwaltschaft bereits vorübergehend eingestellt worden. Erst nachdem sich seine Ex-Frau bei den Behörden gemeldet hatte, liefen die Ermittlungen wieder an.

dpa

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