Endlich Entwarnung in Haldensleben

3-Meter-Python im Keller entdeckt: Suche wurde eigentlich vor einem Monat eingestellt - Bilder beeindrucken

Diese Python war seit dem 24. Juli vermisst! Jetzt können Hunde- und Katzenbesitzer wieder ruhig schlafen.
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Diese Python war seit dem 24. Juli vermisst! Jetzt können Hunde- und Katzenbesitzer wieder ruhig schlafen.

Eine Python wurde in einem Keller in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) doch noch entdeckt. Die Suche nach der Würgeschlange war Anfang August offiziell eingestellt worden.

Haldensleben - Eine Bewohnerin fand den Netzpython am Freitagnachmittag in Haldensleben entdeckt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Samstag. Das Tier sei in einer sehr schlechten Verfassung gewesen. Der drei Meter lange Python wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr in eine blaue Tonne gepackt und auf eine Schlangenfarm im Landkreis Harz gebracht. Dort wird das Tier wieder aufgepäppelt.

Die Schlange war am 24. Juli seinem Besitzer entwischt. Die Feuerwehr und Polizei starteten eine Suchaktion. Hunde- und Katzenhalter wurden aufgefordert, ihre Tiere nicht unbeaufsichtigt im Freien zu lassen.

Vermisste Python geschwächt im Keller entdeckt

Der vermisste Python wurde im Keller des Nachbarhauses gefunden, der mit dem des Gebäudes, aus dem das Tier am 24. Juli verschwunden war, verbunden ist. Wie der Python in den Keller kam und wie lange er sich dort schon aufhielt, war unklar. Der Keller war damals durchsucht worden. Die Erleichterung ist groß. „Wer hätte daran noch geglaubt...“, schreibt die Stadt Haldensleben auf ihrer Facebookseite. Die Stadt hatte einiges auf die Beine gestellt, um die Schlange zu finden. Die Feuerwehr stellte eigens Kästen mit feuchten Waschlappen auf, um den Netzpython in die Falle zu locken. Tauschten sich mit Schlangenexperten aus. Auch eine Drohne kam bei der Suche zum Einsatz.

Suche nach Würgeschlange offiziell eingestellt

Anfang August war die Suche nach der Würgeschlange offiziell eingestellt worden. Experten hatten nach Angaben der Stadt bestätigt, dass die Chancen, die Schlange zu finden, schlecht stehen. Es hieß, dass das wechselwarme Tier bei dem Wetter der vergangenen Wochen inaktiv bleibe und bei kühleren Nächten dauerhaft nicht überleben könne. Die Fachleute hatten die Gefahr durch das Tier sowohl für Menschen als auch für Haustiere als gering eingestuft. Als natürlicher Lebensraum von Netzpythons gelten die Tropen.

Erst kürzlich wurde ein Grusel-Reptil entdeckt - mit zwei Köpfen. (dpa/ml) *tz.de und Merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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