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Königspython tagelang vermisst - Zwei-Meter-Schlange versteckt sich in Handschuhfach

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Von: Michelle Brey

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Über mehrere Tage hinweg wurde eine Python-Schlange vermisst und nicht wieder gefunden.
Über mehrere Tage hinweg wurde eine Python-Schlange vermisst und nicht wieder gefunden. © Christophe Gateau/dpa

Sie sind ungiftig und töten ihre Beute durch Umschlingen: Python-Schlangen. In Tokio wurde ein zwei Meter langes Tier mehrere Tage vermisst. 

Tokio/München - Viele Menschen fürchten sich davor, andere fasziniert der Anblick einer Python-Schlange. Unschön wird es allerdings, wenn das Tier vermisst und nicht wieder entdeckt wird. Aufregung herrschte aus diesem Grund auch in Japan: Ein zwei Meter langes Tier wurde tagelang in der Großstadt Kurashiki vermisst.

Python-Schlange: Zwei Meter langes Tier in Japan vermisst - Zehnköpfiger Suchtrupp

Erst nach einer Suche, die mehrere Tage andauerte, konnte Entwarnung gegeben werden. Die Python-Schlange tauchte wieder auf, wie japanische Medien am Dienstag (19. April) berichteten. Polizeibeamte entdeckten das Tier im Auto seines Besitzers. Dieser hatte seine rund zwei Kilogramm schwere Königspython am Wochenende aus seinem Auto ausladen wollen, sie jedoch nicht mehr wieder gefunden.

Ein Polizeibeamter sucht nach einer zwei Meter langen Python, die am 15. April aus dem Auto ihres Besitzers auf einem Parkplatz in der westjapanischen Stadt entkommen war.
Ein Polizeibeamter sucht nach einer zwei Meter langen Python, die am 15. April aus dem Auto ihres Besitzers auf einem Parkplatz in der westjapanischen Stadt entkommen war. ©  --/kyodo/dpa

Ein zehnköpfiges Team der Polizei hatte die in der westlichen Präfektur Okayama gelegene Stadt seither nach dem vermeintlich entkommenen Tier abgesucht. Am Ende stellte sich jedoch heraus, dass sich die Schlange wohl die ganze Zeit über im Auto unter dem Handschuhfach hinter einer Kabelverkleidung versteckt hatte, hieß es.

Vermisste Python in Japan wieder aufgetaucht: Besitzer hielt Schlange in einem Glaskasten

Pythons sind ungiftig und töten ihre Beute dadurch, dass sie sie umschlingen. Sie ernähren sich üblicherweise von warmblütigen Tieren wie Vögeln und Säugetieren. Exotische Tiere jeglicher Art sind unter japanischen Sammlern höchst begehrt. Der Besitzer der Königspython habe sie in der Wohnung in einem Glaskasten gehalten. Eine Erlaubnis sei dafür nicht nötig gewesen, hieß es. Er hatte das Tier von einem Freund abgeholt, der ein paar Tage auf die Schlange aufgepasst hatte.

Auch in Sachsen-Anhalt wurde 2021 eine 3-Meter-Python gesucht - und schließlich im Keller wiederentdeckt. (dpa mit mbr)

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