Fanat dreht durch, weil seine Kinder „Schlangen-DNA“ hätten

Vater-Bestie tötet seine beiden Kinder mit Harpune - „weil sie die Welt zerstören wollen“

Der Buchstabe "Q" steht auch für die Verschwörungserzählung der QAnons.
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Ein Anhänger der QAnon-Verschwörungstheorie brachte im Wahn seine beiden Kinder mit einer Harpune um.

Verblendet durch die Verschwörungstheorien über QAnon und die Illuminati drehte ein Vater durch und tötete seine Kinder. Die würden sonst die Welt zerstören.

Rosarito, Mexiko/ Santa Barba, Californien - Eigentlich wollte Mathew Coleman mit seiner Frau und seinen beiden Kindern einen Camping-Ausflug machen. Doch stattdessen packte der 40-Jährige noch vor Sonnenaufgang seine Kinder, zwei Jahre und zehn Monate, und fuhr von Santa Barbara Richtung Süden nach Rosarito, Mexiko. Dort angekommen schritt er, wie die Washington Post berichtet, zur grauenhaften Tat und erstach seine beiden Kinder mit einer Harpune!

Völlig verblendet von der QAnon-Verschwörungstheorie und der über die Illuminaten, war sich der Familienvater sicher, er rette mit seiner Tat die Welt. Denn seine Kinder würden Schlangen-DNA in sich tragen. Durch den Mord an seinen Kindern würde er die Welt vor Monstern retten.

Mord an Kinder: Im Wahn der Verschwörungstheorie

Am Morgen des Tat-Tages machte sich Coleman in aller Früh mit seinen Kindern auf den Weg nach Mexiko, wie FBI-Agent Jennifer Bannon in einer neunseitigen eidesstaatlichen Erklärung darlegt . Seiner Frau sagte er nicht Bescheid. Als diese später aufwachte und Coleman auch auf keine ihrer Nachrichten antwortete, wandte sie sich an die Polizei. Sie wisse nicht, wo Mann und Kinder seien, könne sich aber nicht vorstellen, dass ihr Mann ihren Kindern irgendetwas antun würde oder diese sich in Gefahr befänden. Sie ging davon aus, dass ihr Ehemann mit den Kindern bald zurückkehren würde. Auch aufs Revier wollte die junge Mutter nicht kommen. Am nächsten Tag meldete sie alle drei offiziell als vermisst.

Zwei Tage nachdem er mit seinen Kindern verschwunden und diese kaltblütig ermordet hatte, kehrte Coleman wieder in die USA zurück. Bei der Einreise wurde er schon von US-Beamten aufgehalten. Die Grenzbeamten bemerkten etwas, das wie Blut aussah, auf den Fahrzeugpapieren des Vans. Im Verhör gab der 40-Jährige an, eine Vision gehabt zu haben. Diese haben ihn auf die Schlangen-DNA und der Gefahr, die seine Kinder für die Welt darstellen, aufmerksam gemacht. FBI-Agent Bannon in ihrer Erklärung: „Er wusste, dass es falsch war, aber es war die einzige Möglichkeit, die Welt zu retten.“ Am Mittwoch wurde Coleman für den Mord an seinen Kindern angeklagt. Die Gerichtsakte zeigt, dass er sich keinen Anwalt genommen hat.

Übrigens: Auch in Deutschland haben Verschwörungstheorien durch Personen wie Attila Hildmann, Xavier Naidoo oder Michael Wendler bekannte Anhänger gefunden.

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