„Grundrechte für alle“

Querdenker kündigen Großdemos in ganz Deutschland an

Ein Versammlungsteilnehmer trägt bei einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischer Verwaltungsgerichtshof einen Schal mit der Aufschrift „Merkels Maulkorb“ und ein Schild mit der Aufschrift „Das Grundgesetz ist tot“
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Bei Demonstrationen der Querdenken-Bewegung wird immer wieder mit Grundrechten argumentiert (Symbolbild).

Laut einer aktuellen Pressemitteilung von „Querdenken 711“ betrachtet die Initiative die Corona-Verordnungen als hinfällig. Zudem kündigte sie Demos für 2021 an.

Stuttgart/ Berlin - Trotz aller Vorbehalte will die Initiative Querdenken 711 im kommenden Jahr Großdemos veranstalten. Das kündigte die Bewegung in einer aktuellen Mitteilung an. Grundrechte seien „für alle da - und zwar jederzeit, unabhängig davon, wie man sich verhält“, heißt es in dem Schreiben der Querdenker. Dabei beziehen sie sich unter anderem auf Aussagen von Heribert Prantl, Jurist und früherer Politik-Chef der Süddeutschen Zeitung. Prantl prangerte in einem Interview mit der Berliner Zeitung an, dass er die Grundrechte in Gefahr sehe.

Wie BW24* berichtet, kündigen Querdenker Corona-Demos an - „Grundrechte für alle“.

Laut einer Studie sollen „Querdenken“-Demos 21.000 Corona-Infektionen verursacht haben (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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