Steine fliegen

Randale am Waldsee! 200 Typen bewaffnen sich und greifen an

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In Raunheim wollte ein Mob den Eingangsbereich eines Sees stürmen.

Randale am See: Weil sie nicht rein dürfen, rasten rund 200 Jugendliche aus. Die Polizei kommt mit einem Großaufgebot.

  • In Raunheim macht ein See wegen Überfüllung dicht
  • Das passt rund 200 Jugendlichen draußen gar nicht
  • Der Mob bewaffnet sich und will den Strand stürmen

Raunheim - Ist da die Hitze einigen Jugendlichen zu Kopf gestiegen? Im hessischen Raunheim randalierte ein gut 200-köpfiger Mob. Die aufgebrachte Menge wollte schließlich gewaltsam den Strand an einem See stürmen. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Raunheim: Randale am See - Bewaffneter Mob will Eingang stürmen

Mittwoch, in ganz Deutschland herrscht brütende Hitze. In Hessen ist es besonders warm. In der Nähe von Raunheim soll eigentlich die 40-Grad-Marke geknackt werden. Am Ende wurden es dann doch „nur“ weit über 30 Grad. Klar, dass die Menschen in Scharen an den See strömen. Doch der ist schon stark überfüllt, es gibt kaum noch freie Plätze. Da rotten sich einige Besucher außerhalb des Strandeingangs zu einem Mob zusammen und fangen an zu randalieren.

Jugendliche in Raunheim werfen mit Steinen nach Securtiy am See

Wie es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Südhessen heißt, schließt der Eingang am Raunheimer Seebad gegen 15.45 Uhr seine Pforten. Der Grund: Hoffnungslose Überfüllung. Das passt nicht allen, die draußen bei brütender Hitze in der Sonne stehen müssen. Die Jugendlichen schließen sich zusammen, bilden einen Mob - und bewaffnen sich mit Steinen! Mit denen werfen sie nach dem Sicherheitspersonal des Badesees. Den Securitys bleibt nicht anders übrig, als die Polizei Raunheim zu verständigen. Die kommt mit Blaulicht und einem Großaufgebot an den See gefahren.

Polizei Raunheim spricht gegen 30 See-Randalierer Platzverweise aus

Gleich 13 Streifenwagen rasen herbei. Die Beamten steigen aus, fordern den Mob auf, sich zurückzuziehen. Doch immer mehr Menschen kommen an den See. So müssen die Ordnungshüter den Eingangsbereich zum Waldschwimmbad bis in den Abend sichern. Damit nicht noch mehr Badegäste enttäuscht werden, sperrt die Polizei alle Zufahrtsstraßen, schickt die Besucher also schon frühzeitig nach Hause. 

Doch einige Unverbesserliche am See sind so gar nicht einsichtig. Statt den Anweisungen der Polizei Raunheim folge zu leisten, spielen sie mit den Beamten Katz und Maus. Eine Gruppe von etwa 50 Personen will über den Hintereingang ans Wasser kommen - erfolglos, die Polizei hat aufgepasst. Sicherheitskräfte erwischen zwei Leute beim Überklettern eines Zauns, sie müssen sich nun wegen Hausfriedensbruchs verantworten. Gegen 30 Personen werden Platzverweise erteilt. 

Erst kürzlich machte eine See-Geschichte Schlagzeilen: In Kassel wollte ein Teenager nur baden gehen - plötzlich waren nur laute Schreie zu hören.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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