Unternehmen reagieren auf Coronavirus

Reaktion auf Coronavirus in Baden-Württemberg: Dienstreisen-Stopp bei Lidl und Ziehl-Abegg

Unternehmen in Baden-Württemberg reagieren auf die Ausbreitung des Corona-Virus - so auch Lidl.
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Unternehmen in Baden-Württemberg reagieren auf die Ausbreitung des Corona-Virus - so auch Lidl.

Das Coronavirus breitet sich in Italien weiter aus. Der Ventilatoren-Hersteller Ziehl-Abegg untersagt alle Dienstreisen von und nach Italien - ebenso Lidl.

Baden-Württemberg - Erst Ziehl-Abegg mit Sitz in Künzelsau (rund 50 Kilometer von Heilbronn entfernt), jetzt Lidl: Alle Dienstreisen von und nach Italien sind bis auf Weiteres gestoppt. Unternehmen aus Baden-Württemberg kommen durch das Coronavirus* immer mehr in Bedrängnis. Am Freitag mussten bereits ein Lager und zwei Lidl-Filialen in der Region Lombardei südlich von Mailand in Italien geschlossen werden. Der Grund: neue Quarantäne-Maßnahmen der italienischen Regierung, die durch die Ausbreitung des Coronavirus in Italien in Kraft getreten sind.

Auf Anfrage von echo24.de* erklärt der Lidl-Konzern: "Diese Maßnahmen - die der Gefahrenabwehr dienen - stehen in keinem Zusammenhang mit der möglichen Ursache für die Ausbreitung des Coronavirus in Italien." Heißt: Lager und Lidl-Filialen sind nach Konzernangaben "clean" und keine Auslöser für die Infektionskette in Italien.

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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