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Rebecca Reusch: Familie erklärt in TV-Doku - Vermisste soll mehrfach nach Verschwinden gesehen worden sein

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Von: Jennifer Lanzinger

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Seit Februar 2019 ist die Berliner Schülerin Rebecca nun schon verschwunden.
Seit Februar 2019 ist die Berliner Schülerin Rebecca nun schon verschwunden. © Privat 

Noch immer gilt Rebecca Reusch als vermisst, doch könnte die damals 15-Jährige noch leben? Mehrere Beobachter wollen das Mädchen aus Berlin noch nach dem Verschwinden im Februar 2019 gesehen haben.

Berlin - Das Rätsel um die vermisste Rebecca Reusch im Februar 2019 gilt noch immer als einer der mysteriösesten Kriminalfälle Deutschlands. In einer TV-Doku von RTL Plus spricht nun die Familie der vermissten Schülerin, bereits in Folge eins der TV-Doku erzählte die Mutter der damals 15-Jährigen von einem weggedrückten Anruf. Auch Vater Bernd Reusch meldete sich zu Wort, er berichtete von einem beklemmenden Moment zwischen ihm und dem Schwager des Mädchens. Doch könnte Rebecca vielleicht doch noch am Leben sein?

Rebecca Reusch: Familie erklärt in TV-Doku - Vermisste soll mehrfach nach ihrem Verschwinden gesehen worden sein

Ermittler sind sich sicher: die damals 15-Jährige kann das Haus ihrer älteren Schwester nicht lebend verlassen haben. Martin Steltner von der Staatsanwaltschaft Berlin kommt in der TV-Doku ebenfalls zu Wort: „Also das sind ja keine Amateure, die in solchen Fällen arbeiten“, so Steltner. „Sie haben festgestellt, dass es keine andere Erklärung gibt. Es gibt keine Hinweise, die eine andere Erklärung möglich machen“. Theoretisch könne es eine andere Erklärung geben, doch es müsse sich an die Fakten gehalten werden. Sollte Rebecca das Haus freiwillig verlassen haben, würde es Spuren geben, die auf dies hindeuten würden.

Wie in der TV-Doku weiter enthüllt wird, hatte die 15-Jährige am Morgen ihres Verschwindens ein Selfie an eine Freundin geschickt. Dieses Selfie sei nicht mehr vorhanden, die Freundin könne sich jedoch daran erinnern, dass Rebecca das Selfie vor dem Spiegel im Flur gemacht habe. Dabei habe sie ihre Jacke angehabt, diese verschwand gemeinsam mit der Schülerin. Hat Rebecca das Foto kurz vor dem verlassen des Hauses aufgenommen? Eine Nachbarin erzählte bereits vor Monaten, dass sie eine auffällige Beobachtung in der Straße gemacht habe.

Vermisste Rebecca Reusch: Wurde die 15-Jährige noch mehrfach nach ihrem Verschwinden gesehen?

Doch ein weiterer Zeuge will sich sicher sein, Rebecca Reusch noch nach ihrem Verschwinden gesehen zu haben. Ein junger Mann meldete seine Beobachtung der Polizei und kontaktierte kurz darauf auch die Familie der Schülerin. Er sei sich sicher, im April 2019 die damals 15-Jährige in einem Einkaufshaus in Polen gesehen zu haben. Er habe eine Dienstreise nach Krakau gemacht, nach einer Schulung sei er in das Einkaufszentrum gegangen. Dort habe er zwei Personen gesehen, einen Mann um die 30 Jahre alt. Neben ihm sei ein Mädchen im Teenageralter gewesen. Beide hätten den Eindruck eines Liebespaars gemacht. Er habe den Verdacht gehabt, dass es sich bei dem Mädchen um Rebecca handeln könnte. Sie habe eine Zahnspange getragen.

Wie Brigitte Reusch in der TV-Doku enthüllt, sei bis zu diesem Zeitpunkt die Zahnspange ihrer Tochter nicht öffentlich in den Medien thematisiert worden. Doch genau diese will der Beobachter in Krakau gesehen haben. Außerdem habe das Mädchen Deutsch gesprochen. Er habe der Familie den Namen des Einkaufshauses gesagt, außerdem seine eigenen Einkaufsbons zur Verfügung gestellt. Videoaufnahmen der Shopping-Mall seien jedoch bereits gelöscht gewesen.

Vermisste Rebecca Reusch: Mutter des Mädchens hofft unter Tränen, „dass wir unsere Tochter wieder finden“

Doch dies sei nicht die einzige Beobachtung von Zeugen gewesen. Wie Brigitte Reusch berichtet, habe ein Zeuge Rebecca auf einem Parkplatz in Begleitung eines Mannes gesehen. Eine andere Frau habe Rebecca auf Teneriffa gesehen. „Ich weiß nicht ob es Rebecca war, doch wir hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt“, erklärt Brigitte Reusch weiter. „Wir hoffen einfach nur, dass wir unsere Tochter finden“, erklärt die Mutter unter Tränen.

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