Unfall in Südspanien

Reisebus rast in LKW - beide Busfahrer sterben

Madrid - Mitten in der Nacht ist ein Reisebus auf einer Autobahn im Süden von Spanien auf einen LKW aufgefahren. 49 Passagiere werden verletzt - die Reisebusfahrer sterben.

Bei einem Verkehrsunfall auf einer Autobahn im Süden Spaniens sind am Sonntag 2 Menschen ums Leben gekommen. 49 weitere wurden verletzt. Der Unfall geschah kurz vor drei Uhr morgens nahe der andalusischen Gemeinde Montoro, als ein Reisebus auf der Autobahn A4 auf einen stehenden Lastwagen auffuhr, wie Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten.

Bei den zwei Todesopfern handelt es sich den Angaben zufolge um die beiden Fahrer (57 und 51) des Busses. Drei der Verletzten waren am Sonntagnachmittag noch in Lebensgefahr, hieß es unter Berufung auf die behandelnden Ärzte im Krankenhaus der Stadt Córdoba.

Im Bus saßen nach Angaben der andalusischen Regionalregierung Passagiere aus neun verschiedenen Ländern, die von Madrid zum Badeort Algeciras unterwegs waren, darunter 31 Marokkaner, 16 Spanier, einige Süd- und auch ein US-Amerikaner.

Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt und gab an, wegen eines technischen Schadens zum Stehen gekommen zu sein. Die Polizei teilte unterdessen mit, der Zufall habe wohl eine große Rolle gespielt, da der Lkw offenbar kurz vor dem Unfall zum Stehen gekommen sei und der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls dabei war, das Warndreieck aufzustellen.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP/Symbolbild

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