Krefeld

79-Jähriger mit Klebeband erstickt - Angeklagte schweigen

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Der tödliche Überfall auf einen Rentner beschäftigt das Land- und Amtsgericht in Krefeld. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Ein alter Mann wurde in seiner Wohnung überfallen und gefesselt - schließlich ist er qualvoll erstickt. In Krefeld stehen die fünf mutmaßlichen Täter wegen Mordes vor Gericht. Sie hatten es wohl auf Antiquitäten abgesehen.

Krefeld (dpa) - Nach dem qualvollen Tod eines 79 Jahre alten Rentners hat in Krefeld der Prozess um den Raubmord begonnen. Die fünf Angeklagten schwiegen beim Auftakt am Landgericht zu den Vorwürfen der Anklage.

Das Verfahren wurde daher nach einer halben Stunde auf August vertagt. Die Täter hatten dem 79-Jährigen laut Anklage den Kopf mit Klebeband umwickelt, sodass er erstickte.

Die Angeklagten sollen in der Wohnung des Rentners wertvolle Antiquitäten vermutet haben. Die Beute bestand schließlich aus wenig wertvollen Messingfiguren, Kreuzen und einem Kerzenleuchter. Vor Gericht stehen vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 27 und 53 Jahren aus Krefeld und Solingen. Vier von ihnen sind polnische Staatsangehörige, die Frau ist staatenlos. Der Prozess soll mindestens bis Oktober dauern.

Polizeimitteilung zum Fall von Januar 2017

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