Persönliche Polizeieskorte

Im Stau stecken geblieben – Rettungsgasse rettet Hundewelpen das Leben

Ein Welpe mit gebrochenem Bein.
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Ein verletzter Welpe (Symbolbild)

Rettungsgassen retten nicht nur Menschen das Leben. Die Polizei in Heilbronn konnte so einen lebensgefährlich erkrankten Welpen in eine Tierklinik eskortieren.

Bretzfeld - Die Heilbronner Verkehrspolizei wurde zu einem außergewöhnlichen Einsatz auf der A6 gerufen. Am Freitagabend (6. August) staute sich der Verkehr auf der Autobahn zwischen Bretzfeld und Heilbronn über mehrere Kilometer. Daraufhin wählte eine verzweifelte Frau den Notruf, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Es stellte sich heraus, dass die Frau mit ihrem lebensbedrohlich erkrankten Welpen auf dem Weg in die Heilbronner Tierklinik war und mitten in den Stau geriet. Die Polizei zögerte nicht lange und eskortierte die Frau und ihren in Lebensgefahr schwebenden Hund schnellstmöglich durch die Rettungsgasse zur Tierklinik.

Rettungsgasse rettet Leben: Der kleine Welpe ist auf dem Weg der Besserung

Vor Ort konnte dem kleinen Welpen geholfen werden, sodass er sich nun auf dem Weg der Besserung befindet. Der Fall zeige erneut, wie wichtig die Rettungsgasse sei, um Mensch oder auch Tier das Leben zu retten, erklärte die Polizei in ihrer Mitteilung.

Rettungskräfte müssen bei einem Unfall oder Notfall schnell an die Einsatzstelle gelangen. Deshalb müssen die Verkehrsteilnehmer gleich zu Beginn von einem Stau eine Rettungsgasse bilden. Bei Nichteinhaltung der Regeln kann es neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg auch zum Entzug der Fahrerlaubnis kommen. Auch in den USA rettete ein Polizist einem Hundewelpen das Leben. (ij)

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