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Totschlag

Revision im Prozess um toten Kleingärtner

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Der Verurteilte (l.) vor Gericht im Gespräch mit seinem Anwalt.

Trier - Angefangen hat es mit einem Nachbarschaftsstreit, am Ende gab es einen Toten. Das Landgericht Trier hat dafür einen 61-Jährigen verurteilt. Doch der geht in Revision.

Von wegen Kleingartenidylle: Schon lange führten  zwei Kleingärtner aus Trier einen persönlichen Kleinkrieg. Er endete in einem Drama: Ein 61-Jähriger erschoss seinen 68-jährigen Nachbarn.

Am besagten Tag stritten sich die beiden um den Lärm des Rasenmähers. Das spätere Opfer wurde wütend und ließ seinen Ärger auf dem Grundstück seines Nachbars an dessen Mäher aus. Mit einer langen Holzlatte schlug er auf das Gerät ein.

Dadurch eskalierte die Situation. Der Nachbar holte seine Waffe und erschoss den anderen Gärtner. Dafür musste der 61-Jährige sich vor dem Landgericht Trier verantworten.

Schuss aus Notwehr?

Vor Gericht gab dieser an, die Waffe aus Notwehr geholt zu haben. Beim Zurückweichen sei er gestrauchelt, der Schuss habe sich versehentlich gelöst. Das Landgericht verurteilte den Angeklagten schließlich wegen Totschlag zu siebeneinhalb Jahren Haft.

Gegen dieses Urteil hat der Schütze jetzt Revision eingelegt. Geprüft werden solle, warum die Argumente für Notwehr und Fahrlässigkeit im Urteil nicht berücksichtigt worden seien, sagte Rechtsanwalt Andreas Ammer am Freitag.

dpa

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