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„Was machen wir jetzt damit?“: Rewe-Kundin bemängelt Lieferdienst - der begründet sein Vorgehen

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Von: Raffaela Maas

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Eine Rewe-Kundin äußerte im Netz ihre Kritik an der Lebensmittellieferung des Supermarktes und lieferte sogleich einen Lösungsvorschlag.

München - Manche Supermärkte und Discounter wie Edeka, Netto und Rewe bieten ihren Kundinnen und Kunden an, Lebensmittel online zu bestellen und sich ihren Einkauf bequem bis an die Haustür liefern zu lassen. Die meisten Anbieter bieten online dasselbe Sortiment, wie im lokalen Supermarkt. Dazu gehören sowohl frisches Obst- und Gemüse, als auch Kühl- und Tiefkühlprodukte, Frischwaren oder Drogerie- und Haushaltsprodukte. Eine Rewe-Kundin machte nun eine unzufriedenstellende Erfahrung mit dem Lieferdienst des Supermarktes und teilte ihre Beschwerde im Netz.

Rewe-Kundin bemängelt Lebensmittellieferung

Die Kundin wandte sich über Twitter an die Supermarktkette. „Das ist nicht euer Ernst, Rewe“, begann sie verärgert ihren Beitrag. Sie freue sich zwar, dass Rewe Lebensmittellieferungen an die Haustür der Kunden anbietet, erst recht, da ihre Familie derzeit zu Hause isoliert sei und zum Einkaufen nicht herausgehen könne. Doch an der Art und Weise der Lieferung gebe es noch Luft nach oben: Die bestellten Lebensmittel wurden laut Kundin in zehn kleinen und halbvollen Papiertüten geliefert. „Was machen wir jetzt damit?“, fragte sie.

Für ihr Problem mit der Lebensmittellieferung hatte die Kundin sogar schon eine Lösung parat. Statt den vielen Papiertüten, die bei ihr keine Verwendung zu haben scheinen, lieferte sie Rewe eine Alternative. „Wie wäre es mit einer Pfandbox?“, schlug sie dem Unternehmen vor.

Rewe reagiert: Nachhaltigkeit sei „sehr wichtig“

Wenig später reagierte Rewe selbst auf den Beitrag der Kundin auf Twitter. Ein Mitarbeiter aus dem Kommunikationsteam kommentierte: „Unsere Lager sind so automatisiert, dass nach bestimmten Kriterien wie Produktgruppen oder Gewicht kommissioniert wird. Natürlich ist uns Nachhaltigkeit sehr wichtig, daher versuchen wir, auch in Zukunft die Nutzung der Papiertüten weiterzuentwickeln.“

Mit dieser Antwort gab sich die Kundin jedoch nicht zufrieden. „Das ist leider nicht hilfreich“, schrieb sie Rewe, „Was mache ich denn jetzt mit 10 Tüten?“ Die Menge an Papiertüten könne sie gar nicht gebrauchen, auch da sie den Wocheneinkauf vor Ort im Supermarkt derzeit nicht erledigen könne. Doch für dieses Problem hatte Rewe eine weitere Lösung parat: „Du kannst die Papiertüten gern wiederverwenden oder entsorgen. Wenn du erneut bestellst, kannst du sie bei der Lieferung an uns übergeben, dann werden die Tüten durch uns wertstofflich entsorgt“.

Zuletzt sorgte ein Rabattschild bei Rewe für Aufsehen auf Twitter. Hinter einem Mitarbeiter im Supermarkt versteckte sich offenbar ein wahres Marketing-Genie. (rrm)

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