„Ungesunder Schiss“

Rewe-Kundin will nach peinlichem Einkauf im Boden versinken: „Mir wird immer noch ganz schlecht“

Die Rewe-Kundin war nach dem Einkauf so in Aufruhr, dass sie ihr peinliches Erlebnis erstmal auf Twitter verarbeitete, die Nutzer hatten Verständnis.

München - Der weltweit erste Einkaufswagen wurde in den 1930er-Jahren vorgestellt. Sylvan Goldman aus Oklahoma City soll seine Erfindung als eine „Kombination aus Wagen und Korb“ bezeichnet haben. Seitdem hat sich nicht wirklich viel verändert, während der Pandemie ist der Einkaufswagen nochmal so richtig wichtig geworden, in vielen Lebensmittelgeschäften wurde er zur Pflicht, für die Abstandswahrung und leichtere Kundenzählung. Meistens tummeln sich also ziemlich viele Einkaufswagen in den Supermärkten, egal ob groß oder klein. Dieser Umstand wurde einer Rewe-Kundin bei ihrem letztem Einkauf jetzt zum Verhängnis.

Rewe-Kundin teilt peinliches Erlebnis auf Twitter

Auf Twitter teilte sie ihr unangenehmes Einkauf-Erlebnis mit der Welt. Eigentlich sah alles nach einem recht normalen Familieneinkauf bei Rewe* aus, die Kundin war mit ihrem Mann unterwegs, der Einkaufswagen wurde langsam gefüllt. Bis dahin war noch alles im grünen Bereich. Doch dann sah die Kundin, was ihr Mann alles in den Einkaufswagen gelegt hatte. Erbost über die ungesunden Einkäufe ihres Mannes, fing sie an diese lautstark wieder auszuräumen. Das Problem - es handelte sich weder um ihren Einkaufswagen, noch um ihren Mann: „Trefft mich, wie ich im Rewe meinem vermeintlichen Mann den Einkaufswagen ausräume mit den Worten: ‘Was kaufst‘n da wieder für‘n ungesunden Schiss, des brauch mer alles net‘ “, beschreibt die Kundin ihr peinliches Erlebnis auf Twitter.

Twitter-User reagieren auf Rewe-Story mit viel Mitgefühl: „Oh Gott, du Arme“

„Dank an den Maskenhersteller, der mein dunkelrotes Face im Nirvana verschwinden lässt“, fügt sie noch hinzu. Von den Twitter-Usern bekommt sie viel Mitgefühl. „Oh Gott, du Arme“, schreibt eine, ein schlichtes „Ohje.“ eine andere. Das Erlebnis scheint sich bei der Rewe-Kundin auf jeden Fall tief im Gedächtnis eingebrannt zu haben. „Ich weiß wirklich nicht, wann ich mich das letzte Mal so sehr geschämt habe. Mir wird immer noch ganz schlecht, wenn ich an diese Peinlichkeit denke. Und der Mann hier sorgt auch dafür, dass es noch lange so bleibt.“, antwortet sie auf die Kommentare der Nutzerinnen. Ob diese Twitter-Geschichte tatsächlich so stattgefunden hat, ist unklar, die Scham scheint jedoch sehr ehrlich zu sein und noch tiefer zu sitzen. Bei ihrem nächsten Rewe-Einkauf könnten allerdings einige Produkte schon gar nicht mehr aufzufinden sein. (leb) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Ralph Peter/imago-images

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